American Safari Jeep JXL Conversion

American Safari Jeep JXL Conversion

Das Prinzip, aus einem Geländewagen mit langem Radstand einen Camper-Umbau zu machen, kennt man ja schon lange von Land Rover und Toyota. Aber bei den Amis ist das konstruktionsbedingt immer ein kleines Highlight.

Die populären Wrangler waren bisher für längere Campingtouren aufgrund des beschränkten Platzangebots eher ungeeignet. Aber seit 2018 bietet Red River Rigs Camping-Umbauten für den Jeep Wrangler JKU und JLU an. Durch einen Aufsatz, der kundenspezifisch angepasst und ausgestattet werden kann, wird ein Wrangler innerhalb von wenigen Tagen zu einem vollwertigen Offroad-Camper. Das Konzept wurde auf der Overland Expo West vorgestellt.

Das American Safari JXL Conversion Kit erweitert den Offroader um bis zu vier Schlafplätze, eine kleine Campingküche sowie ein voll ausgestattetes Badezimmer mit Toilette, Dusche und Waschbecken. Auch ein Tisch, Sitzgelegenheiten und jede Menge Stauraum können nach dem Umbau genutzt werden. Wenn du dich jetzt fragst, wie das alles in ein Fahrzeug von der Größe des Wrangler passen soll, bist du damit nicht allein. Hier ein paar Details:

 

  • Durch den Umbau wird das Fahrzeug zusätzlich um 15 Zoll verlängert – das sind etwa 38 Zentimeter. Das klingt im ersten Moment nicht viel, verdoppelt aber den hinter den Sitzen vorhandenen Stauraum.
  • Um den Aufbau optimal nutzen zu können, wird zunächst das Dachzelt schräg nach oben aufgeklappt. So entstehen zwei Schlafplätze direkt unter dem Dach. Zwei weitere Schlafplätze können im unteren Teil aufgebaut werden.
  • Küche und Waschbecken befinden sich unter der oberen Matratze. Du stellst also das Dach hoch, stehst im ehemaligen Kofferraum, klappst die Matratze nach hinten und findest darunter den Gaskocher und das Waschbecken mit fließend Wasser. Ein Frisch- und Abwassertank werden ebenfalls integriert.

Red River Rigs setzt den Grundpreis für den Umbau bei USD 17.760 an. Günstig ist das nicht und zudem wird der Umbau derzeit nur in den USA angeboten. Wir halten dich auf dem Laufenden, falls es das Umbau-Kit auch bei uns gibt (yes, keep me posted) oder es erste Conversions vom Jeep Gladiator gibt.

Jeep Conversion by American Safari JXL | ab USD 17.760

Wer Interesse an einem vergleichbaren Umbau hat, kann sich beispielsweise den Umbau mit RokkCap-Aufstelldach der Thuner Offroad-Schmiede Böhlen mal genauer anschauen, den gibt es ab ca. 16.000 Franken. Wer es etwas günstiger mag, wird auch bei Red Rock Adventures fündig, dort zwar ohne Aufstelldach, dafür gibt es Ausbaumodule bereits unter 3.000 Euro.

Jeep Grand Cherokee L – mit sieben Sitzen ins Gelände

Jeep Grand Cherokee L – mit sieben Sitzen ins Gelände

Wir wissen es ja: in den USA darf es ruhig etwas grösser sein. Der neue Jeep Grand Cherokee streckt sich in der Variante „L“ auf eine Länge von 5,20 Meter. Dazu gibt es drei Sitzreihen mit bis zu sieben Plätzen. Europäer müssen sich aber mit weniger begnügen.

Die neue, fünfte Generation des Jeep Grand Cherokee steht in den Startlöchern, zunächst aber nur in einer Langversion mit drei Sitzreihen für den amerikanischen Markt. Hier debütiert der 5,20 Meter lange Grand Cherokee L im Laufe des zweiten Quartals in den traditionellen Ausstattungslinien Laredo, Limited, Overland und Summit. Der kürzere und fünfsitzige Grand Cherokee soll Ende dieses Jahres folgen. In Europa dürfte das ca. 4,90 Meter lange SUV Anfang 2022 debütieren.

Optisch ist auch der Grand Cherokee L auf den ersten Blick als Jeep zu erkennen. Allerdings haben die Designer ihm eine moderne Interpretation der typischen Jeep-Stilelemente ins Bleichkleid gestanzt. Der Kühlergrill mit den sieben Schlitzen ist breiter und gedrungener gestaltet. Motorhaube und Fahrerkabine Fahrzeugs sind lang gestreckt. In der Seitenansicht fallen die abgesenkte Gürtellinie sowie grossen Seitenfenster auf.

Der Grand Cherokee L verfügt über einen Radstand von 3,09 Metern und wartet mit sechs oder sieben Plätzen auf. Je nach Komfortniveau verfügen die Sitze über Massage -und Belüftungsfunktion und können elektrisch verstellt werden. Das Kofferraumvolumen kommt je nach je nach Sitzkonfiguration auf Werte zwischen 1.328 und knapp 2.400 Litern. Digitale Kombiinstrumente, Head-up-Display, Ambiente-Beleuchtung sowie die fünfte Generation des Infotainment-Systems Uconnect sind wie aktuelle Assistenz- und Konnektivitätssysteme an Bord.

Für den Vortrieb stehen zwei Motoren zur Wahl. Basisaggregat ist der bekannte 3,6-Liter-Sechszylinder mit 213 kW/290 PS und einem Drehmoment von 348 Nm. Dieses Triebwerk ist für eine Anhängelast von bis zu 2,8 Tonnen ausgelegt. Als Alternative dient der 5,7-Liter-Achtyzlinder mit 255 kW/357 PS, der an eine Achtgang-Automatik gekoppelt ist. Für den kürzeren Grand Cherokee gibt es ausserdem noch eine Plug-in-Version.

Das auf einer neuen Plattform aufbauende Luxus-SUV lässt sich mit den bekannten 4×4-Systemen ordern. Ausserdem gibt es eine Luftfederung, die Bodenfreiheit und Wattiefe mittels adaptiver Dämpfung regelt. Der Fahrer kann fünf Geländemodi (Auto, Sport, Rock, Snow und Mud/Sand) wählen. Als „Trail Rated“ verfügt der lange Cherokee über Stahl-Unterfahrschutzplatten, ein elektronisches Sperrdifferenzial an der Hinterachse sowie 18 Zoll grosse Aluminiumräder und eine Watttiefe von bis zu 61 Zentimetern.

Und millionenfach grüsst das Murmeltier: Bill Murrays Jeep Super Bowl Spot geht durch die Decke

Und millionenfach grüsst das Murmeltier: Bill Murrays Jeep Super Bowl Spot geht durch die Decke

Und millionenfach grüsst das Murmeltier: Bill Murrays Jeep Super Bowl Spot geht durch die Decke

 

Der Super Bowl-Werbespot mit dem Titel “Groundhog Day” wurde bereits hunderte Millionen mal auf den Kanälen der Sozialen Medien gesehen. 

Super Bowl-Werbespots sind ja auch so etwas wie die US-Meisterschaften um die besten Clips: Gewonnen hat ihn dieses Jahr Jeep mit Bill Murray, einem Gladiator und einem Murmeli.

Darum geht’s: Was würden Sie tun, wenn Sie in Punxsutawney immer wieder den selben Tag erleben und zufälligerweise einen Jeep Gladiator entdecken würden? Genau, den Offroader und das Murmeli schnappen und damit rum fetzen bis der Tank leer ist oder der Wecker um 6 Uhr läutet. Genau das macht Bill Murray im Spot. Die Message: Mit dem Jeep Gladiator kann jeder jeden Tag Abenteuer erleben. Auch ohne Murmeli als besten Freund.

Das ist der Spot, der jetzt schon kult ist

https://www.youtube.com/watch?v=AnhzGUcENWo

Der Super Bowl-Werbespot 2020 mit Bill Murray und dem neuen Jeep Gladiator Pickup in der Hauptrolle ist das meistgesehene Werbevideo des „Big Game“ in den sozialen Medien (YouTube, Facebook, Twitter und Instagram). Aber nicht nur dort kommt der Clip an. Das People Magazine nannte “Groundhog Day” seinen Lieblingsspot; Adweek nannte “Groundhog Day” den Super Bowl-Spot Nr. 1 im Jahr 2020.

Als Bonus veröffentlichte Jeep eine längere Version

https://www.youtube.com/watch?v=5QgBRvMmWk4

So kam es zum Viral Hit, erklärt Olivier François, Chief Marketing Officer, FCA:

“Als wir erfuhren, dass der Murmeltiertag zum zweiten Mal in 54 Jahren auf den Superbowl-Sonntag fiel, konnten wir einfach nicht anders, als diese Chance zu nutzen“ sagte Olivier weiter. Die Sterne haben sich sozusagen auf magische Weise ausgerichtet. Bill willigte ein, den ersten landesweiten Werbespot zu machen, in dem er jemals aufgetreten ist, und er wollte auch seine Rolle als Phil Connors für unseren Jeep Gladiator noch einmal erleben. Aber dieses Mal, in unserem Spot, trifft der Held eine andere Wahl, indem er einen anderen Pickup – den Jeep Gladiator – wählt, und das ändert alles für ihn. In meinen kühnsten Träumen, in denen eines jeden Werbetreibenden, hätte ich nie gewagt zu glauben, dass Bill Murray zustimmen würde, in unserem Super Bowl-Werbespot mitspielen und seine ikonische Rolle in ‘Groundhog Day’ noch einmal zu erleben.”

https://www.youtube.com/watch?v=Cg-tCzRprus

Schaufenster in die Zukunft – Die Trends auf der CES 2020

Schaufenster in die Zukunft – Die Trends auf der CES 2020

Schaufenster in die Zukunft – Die Trends auf der CES 2020

 

Die Consumer Electronics Show (CES) wird für die Autoindustrie immer interessanter. Auch 2020 geben zahlreiche Hersteller und Zulieferer einen Ausblick auf zukünftige Technologien – von modernen Bedienkonzepten bis hin zu neuen Sicherheitssystemen.

Seit 1967 versammelt sich auf der Consumer Electronics Show (CES), zunächst in New York, alles was in Sachen Unterhaltungselektronik Rang und Namen hat. Kassenschlager wie Videorecorder, CD-Spieler und Commodore 64, der Spiele-Klassiker Tetris oder die DVD feierten auf der Messe ihre Premiere. Seit einigen Jahren wird die CES auch für Autobauer immer attraktiver: Moderne Infotainmentsysteme orientieren sich schliesslich stark an Smartphones, viele neue Features haben mehr mit Digitalisierung denn klassischem Fahrzeugbau zu tun und autonome Autos sind ohnehin High-Tech-Produkte.

Z.B der Tesla Cybertruck. Den hat Elon Musk ja kürzlich in Los Angeles vorgestellt (Klick auf das Bild, um zum Beitrag zu kommen).

Während in den vergangenen Jahren nur wenige Tage zwischen der CES und der Motor-Show in Detroit lagen und mancher Hersteller den Auftritt in Las Vegas daher scheute, können sich die Autobauer 2020 ganz auf die Elektronik-Messe konzentrieren – die Autoschau in Michigan wurde in den Sommer verlegt. Dementsprechend gross ist der Reigen an Ausstellern, die sich mit dem Thema Mobilität beschäftigen. Anders als auf den klassischen Automessen gibt es auf der CES allerdings nur wenige neue Serienfahrzeuge zu sehen: Jeep zeigt eine Plug-in-Variante des Wranglers, Byton stellt wieder einmal sein irgendwie ständig quasi-fertiges Elektro-SUV aus und auch der hochbeinige Stromer Fisker Ocean soll bald beim Händler stehen.

Fisker Ocean CES 2020

Jeep zeigt auf der CES eine Plug-in-Variante des Wranglers.

Fisker Ocean CES 2020

Fisker zeigt auf der CES erstmals sein E-SUV Ocean.

Die Hersteller an der CES 2020 blicken weit in die Zukunft

Was viele dabei umtreibt, ist die Frage, wie Mensch und Maschine zukünftig zusammenarbeiten. Mercedes läutet mit dem Vision AVTR nicht nur eine umfangreiche Kooperation mit dem Avatar-Filmteam ein, sondern versucht in seiner von Nachhaltigkeitsgedanken geprägten Studie Auto und Insassen sprichwörtlich zu einer Einheit zu verschmelzen.

Honda zeigt mit dem Augmented Driving Concept eine Cabrio-Studie, die nahtlos zwischen autonomem und manuellem Fahren wechseln kann und auch bei der Chrysler-Studie Airflow steht die User-Experiene im Vordergrund.

Honda CES 2020

Honda zeigt mit dem Augmented Driving Concept eine Cabrio-Studie, die nahtlos zwischen autonomem und manuellem Fahren wechseln kann.

Eine grosse Rolle spielen hier wie da die Displays: Zum einen packen die Autobauer immer grössere Bildschirme in die Fahrzeuge, zum anderen gibt es auch bei der Technik Fortschritte.

Honda CES 2020

Der Innenraum im Chryler Airflow Concept wurde mit Leder und Wildleder ausgekleidet.

Audi zeigt, wie ein transparenter Bildschirm auf dem Armaturenbrett als Kombiinstrument dienen kann, ohne die Sicht auf die Strasse zu behindern, Bosch stellt eine durchsichtige Sonnenblende vor, die sich automatisch verdunkelt und auch 3D-Darstellungen sind stark im Kommen – sowohl als Head-up-Display wie auch in der Instrumententafel.

Audi CES 2020

So stellt sich Audi das Kombiinstrument der Zukunft vor

Und dann noch: Die User Experience

Wer sich mit User Experience beschäftigt, kommt unweigerlich auch zu der Frage, wie sich die Gäste zukünftig in automatisierten Autos die Zeit vertreiben. Schenkt man Visionen wie dem BMW i Interaction Ease Concept glauben, werden wir häufig entspannt in gemütlicher Lounge-Atmosphäre im Fahrzeug lümmeln – was wiederum die Sicherheitstechniker auf den Plan ruft. Ein Airbag beispielsweise ist heutzutage auf eine übliche Sitzanordnung ausgelegt. Zulieferer ZF hat sich Gedanken gemacht, wie die Lebensretter in Zukunft gestaltet sein müssten, und zeigt ein System, das die Grösse des Luftsacks beim Aufblasen je nach Sitzposition variieren kann, um auch Passagiere in Liegeposition gut zu schützen.

Zulieferer ZF CES 2020

Zulieferer ZF hat sich Gedanken gemacht, wie die Lebensretter in Zukunft gestaltet sein müssten, und zeigt ein System, das die Grössee des Luftsacks beim Aufblasen je nach Sitzposition variieren kann, um auch Passagiere in Liegeposition gut zu schützen.

Unabdingbar für selbstlenkende Fahrzeuge – ganz gleich ob auf der Strasse oder in der Luft – sind präzise Lasersensoren, sogenannte Lidar. Die radar-ähnlichen Sensoren haben bislang mit rotierenden Spiegeln gearbeitet, was im Automobil-Bereich zu Problemen führen konnte: Schon kleinste Erschütterungen konnten die Bilderfassung stören. Auf der CES 2020 zeigen nun gleich mehrere Hersteller sogenannte Solid-State-Sensoren, die ohne bewegliche Teile auskommen; unter anderem arbeitet Sony an dieser Technik, was dem grossflächigen Lidar-Einsatz in Fahrzeugen den Weg ebenen dürfte.

Sony CES 2020

Eine der grössten Überraschungen der CES: Das Elektroauto Vision S von Sony.

Übrigens: Der neue Laser ist nur einer von 33 Sensoren, die Sony in seiner ersten, zusammen mit Magna, Continental und ZF entwickelten, Fahrzeug-Studie zeigt. Der Vision-S soll demonstrieren, welche Entwicklungen Sony in den Bereichen Sicherheit, Zuverlässigkeit, Komfort und Unterhaltung vorantreibt.

Sony CES 2020

Doch obwohl die Japaner sogar konkrete Fahrdaten veröffentlichen – der Vision-S soll zwei 200 kW/272 PS starke E-Motoren haben und in 4,8 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen – dürften sie nicht vorhaben, wirklich selbst in den Fahrzeugbau einzusteigen.

Hennessey Maximus – Der 1000 PS Pick-Up-Truck 

Hennessey Maximus – Der 1000 PS Pick-Up-Truck 

Hennessey Maximus – Der 1000 PS Pick-Up-Truck 

 

John Hennessey hat aus dem Pritschenwagen eine Pritschenrakete gebaut. Aber immer noch voll Einsatzfähigkeit, auch wenn es wahrscheinlich niemanden gibt, der 1’000 PS zum Arbeiten braucht.

Das ist der wohl schnellste Laster der Welt: Hennessey Maximus

Extremer geht immer: Der texanische Tuner Hennessey hat den Jeep Gladiator auf 1’000 PS hochgeschraubt. Und gibt dabei sogar drei Jahre oder 36’000 Meilen Garantie, die man bei voller Fahrt wohl sehr schnell abgespult hat. Der Preis? Rund 200’000 Dollar will der Tuner für seinen Hennessey Maximus 1000 haben, also rund 200 Dollar pro PS.

Jeep Gladiator mit Hellcat-Kompressor

Schon der herkömmliche Jeep Gladiator ist eine beeindruckende Maschine. Und bedeutet für Jeep einen Meilenstein. Mopar zeigte bereits spektakuläre Jeep Gladiator-Umbauten, doch der Texaner John Hennessey schlägt wieder mal alles. Im Jeep ist ein 1’000 PS 6,2-Liter-V8-Hellcat-Kompressormotor verbaut. Da sollte man die Ladung auf der Pritsche besser gut festbinden.

Hennessey-Maximus-1000-Jeep-Gladiator

Nebst einem Antrieb direkt aus der Hölle erhält der Hennessey Maximus einen neuen Edelstahlaustopf, einen 6-Zoll-Hebesatz, 20-Zoll-KD-Geländereifen, Lederpolster nach Mass und vieles mehr.

Wer einen will, sollte sich beeilen: Nur 24 Stück werden vom Hennessey Maximus produziert.

Die Firma Hennessey betreibt übrigens sehr aktiv einen tollen Youtube-Channel. In einem Video-Podcast diskutieren die Jungs um John Hennessey gerne über Autos und vor allem PS. Hier ein Clip über ihre neue Produktionsstätte:

 

Der neue Jeep Wrangler Rubicon – ein Meilenstein zum drüber fahren

Der neue Jeep Wrangler Rubicon – ein Meilenstein zum drüber fahren

Der neue Jeep Wrangler Rubicon – ein Meilenstein zum drüber fahren

 

Marmor, Stein und Eisen bricht, nur der Jeep Wrangler Rubicon nicht.. stimmt das? Wir haben die vierte Generation des Offroad-Klassikers getestet: sowohl in einem aktiven Steinbruch als auch auf den herrlichen Landstrassen des Zürcher Oberlands.

Der Jeep Wrangler Rubicon bricht vor allem Herzen

Normale Gardasee-Touristen freuen sich nicht über den Regen, der dieser Tage über Norditalien fegt. Auf dem Tagesprogramm normaler Gardasee-Touristen steht auch nicht “Offroad-Fahren mit dem Jeep Wrangler Rubicon in einem Marmor-Steinbruch”. Das bedeutet bei Regen: rutschige Schlammbahnen, tiefere Wassergräben, glitschigere Felsen und ausgefahrenere Spurrillen. Oder mit anderen Worten: OU YEAH!

Jeep Wranlger Rubicon

Der neue Wrangler unterscheidet sich auf den ersten Blick kaum von seinen Vorgängern. Zumindest aus der Ferne. Es bleibt der klassische Wrangler-Kühlergrill, die runden (LED-)Scheinwerfer und die eckige Form der versteiften Kabine, die umhüllt ist von einer Kunststofflippe, die ruhig kaputt gehen darf. Nicht schön, aber praktisch.

Jeep Wranlger Rubicon

Bei näherem Hinsehen hat sich in der vierten Generation aber sehr viel getan. In allen Bereichen hat der Wrangler zur Konkurrenz aufgeholt. Der neue vollautomatische Allradantrieb bietet wahlweise eine starre 50:50-Verteilung und Geländeuntersetzung, entkoppelbare Querstabilisatoren und sperrbare Achsen.

Jeep Wranlger Rubicon

Der Innenraum zeigt sich moderner als beispielsweise jener von Konzernbruder Alfa Romeo Stelvio. Neu verfügt der Wrangler über ein Infotainment-System und in der Tachoeinheit gibt es erstmals einen TFT-Screen. Weitere Annehmlichkeiten wie Rückfahrkamera oder Smartphone-Einbindung feiern ebenfalls Wrangler-Premiere. Neu ist auch der Dieselmotor: vier Zylinder statt sechs wie beim Benziner, Downsizing ist auch bei Jeep im Trend.

Noch mehr Spass mit Gas würde es bei schönem Wetter machen, wenn man die Türen raus nehmen und die Frontscheibe runterklappen könnte. Aber mal abgesehen davon, dass dies auch beim neuen Jeep Wrangler eine mühsame Sache ist, dient sie weder der Sicherheit noch dem Schutz vor Schmutz.

Jeep Wranlger Rubicon

Für die Fahrt im Gelände ist die Kurzversion mit einem Radstand von 2,46 Meter die bessere Wahl. Fast schon enttäuschend, wie sauber der neue Wrangler über jedes Hindernis steigt. Eine 45 Grad-Steigung im Schlamm? Kein Problem: Untersetzung rein, hintere Sperre ein und Tritt aufs Gas – so wenig wie möglich, so viel wie nötig.

Ohne einmal zu spulen, sprintet der Rubicon den Hügel hoch. Und mit der Descent-Control ebenso kontrolliert wieder runter – eine Spazierfahrt, die selbst Fahrschüler nicht ins Schwitzen brächte. Tiefe Wassergräben, Schlammmulden und glitschigen Felsen in der Kiesgrube; da springt der Wrangler genauso leichtfüssig springt wie eine Berggämse. Den Offroad-Test hat der Wrangler Rubicon bestanden. Dort ist und bleibt er King.

Der Strassenkomfort vom Jeep Wrangler Rubicon

Auf der Strasse sind die M+D-Reifen nicht gerade ideal und halten den über zwei Tonnen schweren Brocken nur schwer in der Spur. Zumindest, wenn man ihn so fahren will, wie man einen Sportwagen durch die Kurven zieht. Aber das wäre etwa dasselbe, wie wenn man eine Harley kaufen würde, um so richtig in die Ecken zu liegen.

Schneller zu fahren als 80 km/h macht mit dem Rubicon und seinen Offroad-Finken keinen Spass – Cruiseb dafür umso mehr. Besonders mit der fünftürigen Version mit langem Radstand: Jeder Meter fährt sich wie der Abspann eines Filmes, in dem der Held in den Sonnenuntergang reitet.

Jeep Wranlger Rubicon

Wider Erwarten erntet der sehr auffällig rote Offroader (Firecracker red) oftmals ein breites Grinsen oder kopfnickende Anerkennung auf der Strasse. Ja sogar Komplimente, wie von einer sehr betagten Dame vor dem Coop in Zollikon, die extra über den Parkplatz ging, um zu sagen, dass ihr dieses Auto sehr gefalle. Und sie ist nicht die einzige: Vor einer Apotheke im Seefeld gibt es prompt noch einen Daumen hoch von einer Pensionärin. It’s the Jeep feeling baby, the Jeep feeling!

Jeep Wrangler – Technische Daten:

Drei- oder fünftüriger, fünfsitziger Geländewagen mit Allradantrieb, Länge: 4,33 Meter (Dreitürer) / 4,88 Meter (Fünftürer), Breite: 1,89 Meter, Höhe: 1,82 Meter (Dreitürer mit Hardtop) / 1,88 Meter (Dreitürer mit Softtop) / 1,84 Meter (Dreitürer als Rubicon mit Hardtop) / 1,88 Meter (Dreitürer als Rubicon mit Softtop) / 1,83 Meter (Fünftürer mit Hardtop) / 1,89 Meter (Fünftürer mit Softtop) / 1,85 Meter (Fünftürer als Rubicon mit Hardtop) / 1,90 Meter (Fünftürer als Rubicon mit Softtop), Radstand: 2,46 Meter (Dreitürer) / 3,00 Meter (Fünftürer), Kofferraumvolumen: 192 bis 587 Liter (Dreitürer) / 533 bis 1.044 Liter (Fünftürer)

Jeep Wranlger Rubicon

Jeep Wrangler – Motorisierung

2,1-Liter-Reihenvierzylinderdiesel mit Turboaufladung, 147 kW/200 PS, maximales Drehmoment: 450 Nm bei 2.000 U/min, 0-100 km/h: 8,9 s (Dreitürer) / 9,6 s (Dreitürer als Rubicon) / 9,6 s (Fünftürer) / 10,3 s (Fünftürer als Rubicon), Vmax: 177 km/h / 156 km/h (als Rubicon), Durchschnittsverbrauch: 7,4 l/100 km, CO2-Ausstoss: 195 g/km, Effizienzklasse: B, Abgasnorm: Euro 6d-temp

Jeep Wrangler – Kurzcharakteristik:

Warum: Der Wrangler ist nochmals deutlich besser gemacht
Warum nicht: Tja, gute Frage..
Was sonst: Mercedes G-Klasse, Suzuki Jimny, Toyota LandCruiser

Offroad, Lagerfeuer und der neue Gladiator: Das Camp Jeep 2019 ist eröffnet

Offroad, Lagerfeuer und der neue Gladiator: Das Camp Jeep 2019 ist eröffnet

Offroad, Lagerfeuer und der neue Gladiator: Das Camp Jeep 2019 ist eröffnet

 

Das Camp Jeep ist sowas wie das Woodstock für Jeep-Enthusiasten. Einmal im Sommer trifft sich die Jeep-Community irgendwo in Europa zum Offroad-Happening. Dieses Wochenende in San Martino di Castrozza, im Herzen der Dolomiten. Wie jedes Jahr gibt es am Camp Jeep jede Menge Offroad-Experience, aber auch Neues wie der Jeep Gladiator.

Der erste Jeep Pick-up Truck seit Jahrzehnten wurde Ende 2018 auf der Los Angeles Motor Show erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Gladiator sieht nicht nur hammermässig aus, er ist es auch. Jeep verspricht: robust und zuverlässig im Gelände, überlegene Fahrdynamik auf der Strasse, inklusive ausserordentlichem Zugverhalten mit hoher Nutzlast.

Im Mittelpunkt stehen aber die Offroad-Tracks. Drei unterschiedliche Schwierigkeitsstufen warten auf die Herausforderer. Die Strecken werden natürlich noch attraktiver, wenn es ab und zu rein regnet.

Einfach bis super schwierig

Diese Strecken sind ideal für Anfänger oder neue SUV-Fahrer, die lieber die Aussicht geniessen als den wilden Ritt durchs Gelände. Wer will, der kann dann doch noch auf schmale, unbefestigte Strecken ausweichen. Ein Untersetzungsgetriebe ist dabei nicht unbedingt nötig, aber Serienreifen werden NICHT empfohlen.

Bei schwierigen Offroad-Track ist ein Untersetzungsgetriebe zwingend erforderlich. Es handelt sich um steile, unbefestigte Pisten mit tiefen Furchen. Es wird abgeraten, diese Strecken alleine zu befahren. Besonders bei schlechtem Wetter, ist äusserste Vorsicht geboten.

https://www.instagram.com/p/Bz1McRvIG0S/

Super schwierig: Hier dürfen nur erfahrene Fahrer mit entsprechend vorbereiteten Jeeps ran. Die höchste Schwierigkeitsgrad richtet sich an Fahrer, denen es nichts ausmacht, wenn ihr Fahrzeug „schmutzig“ wird.

Side-Events

Auch beim Basis-Camp immer was los. Zum Beispiel ein Riesenrad sowie viele Side-Events. Auch für die kleinsten Jeep-Fans ist gesorgt – zum Beispiel mit Mini E-Autos. Hier, die Impressionen vom ersten Tag des Camp Jeeps:

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https://www.instagram.com/p/Bz2aLmNid3g/

https://www.instagram.com/p/BzvXKd6Izlt/

https://www.instagram.com/p/Bzzyt9QIgLM/

https://www.instagram.com/p/BzsdQEYn5Dt/

https://www.instagram.com/p/Bz0VY_to1VQ/

https://www.instagram.com/p/BzzuC9JnQ-z/

https://www.instagram.com/p/Bz0eqchIcmc/

Jeep Gladiator an der Easter Jeep Safari

Jeep Gladiator an der Easter Jeep Safari

Jeep Gladiator an der Easter Jeep Safari

 

Der Gladiator ist jetzt schon Kult. Noch bevor der Pick-up auf Wrangler-Basis auf den Markt kommt, stellt Jeep sechs Studien vor, die so leider nie in Serie gehen werden.

Atemberaubende Jeep Gladiator-Studien an der Easter Jeep Safari

Die Easter Jeep Safari ist für Jeep-Enthusiasten das, was der 4. Mai für Star Wars-Fans ist. Seit 1967 findet der Event rund um die Stadt Moab in Utah statt. Offroad-Fahrer können sich an der Easter Safari, die heuer zwischen dem 13. April und 21. April stattfindet, auf ausgesuchten Trails einen ganzen Tag lang im Gelände austoben.

Wie immer gibt es in Utah auch spezielle Jeep-Studien zu sehen. Die diesjährige Easter Jeep Safari steht ganz im Zeichen des neuen Jeep Gladiator. Gezeigt werden sechs Studien des Haustuners Mopar: Wayout, Flatbill, Gravity, JT Scrambler, J6 und M-715 Five-Quarter.

Jeep Wayout

Der Wayout ist ein für Expeditionen optimierter Gladiator-Gefährte. Dank zusätzlichen Tanks kommt der Wayout auch ohne Tankstelle voran. Ausserdem gibt es ein Reifendruckregulationssystem, Bodenfreiheit, Geländereifen, Seilwinde und Schnorchel für “Unterwasser-Fahrten”.

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Jeep Flatbill

Für wen die Wüstenfahrt mit dem Gladiator erst der Anfang ist, um mit der Enduro weiter zu fräsen, für den gibt es die Studie Flatbill. Auf den Töff-Transporter für Fahrten ans Ende der Welt können natürlich auch Mountainbikes geladen werden.

Jeep_Jeep_Flatbill

Offroad-Taxi für Geländemotorräder

Jeep Gravity

Der Gravity ist ebenfalls für die Extrem-Freizeit gebaut und hat ein spezielles Gepäcksystem für Bergsteiger. Bügel statt Türen öffnen den Blick auf den Untergrund und lassen einem Zentimeter genau auf schmalen Bergstrassen fahren.

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Gladiator Gravity mit Gepäcksystem für Bergsteiger

Jeep JT Scrambler

Beim JT Scrambler handelt es sich nicht nur optisch um ein Remake des CJ-8 Pick-up-Klassikers aus den 80er Jahren. Die Scrambler-Studie macht ausserdem die Nacht zum Tag – dank vieler LED-Zusatzscheinwerfer.

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Klassische Lackierung des Klassikers.

Jeep J6

Auch der J6 ist das Zitat eines Klassikers, dem Jeep Honcho aus dem Jahr 1978. In diesem Fall handelt es sich natürlich um einen Extremkraxler.

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Den Jeep Honcho gab es einst auch in Jeans-Ausführung

Jeep M-715 Five-Quarter

Beim M-715 Five-Quarter handelt es sich um einen Restomod – ein modernisiertes Militärfahrzeug aus dem Jahr 1968 – dem vom Gladiator abgeleiteten Kaiser Jeep M-715. Viele historische Elemente bleiben erhalten, auch wenn die Front aus Carbon besteht, aus der LED-Leuchten strahlen und ein Stahlstossfänger vom neuen Gladiator Rubicon verbaut sind.

Jeep_Jeep_Five-Quarter

Oldtimer? Jein.

Die Studien der Moab Easter Jeep Safari werden es zwar nicht in Serie schaffen. Doch mit dem Mopar-Zubehörkatalog können Enthusiasten ähnliche Modelle auf die Räder stellen.

“World Car Person of the Year 2019”: Fiat-Retter Sergio Marchionne posthum geehrt

“World Car Person of the Year 2019”: Fiat-Retter Sergio Marchionne posthum geehrt

“World Car Person of the Year 2019”: Fiat-Retter Sergio Marchionne posthum geehrt

 

Der verstorbene italienische Manager Sergio Marchionne wurde von einer 80-köpfigen Jury aus Fachjournalisten zur “World Car Person of the Year 2019” ausgezeichnet.

Rettung des FCA-Konzerns

Es war kurz vor dem Aus für Fiat, als der Italiener mit kanadischem Pass 2004 das Ruder des italienischen Autokonzerns übernahm. Sergio Marchionne läutete radikale Massnahmen ein: Er baute die Bürokratie ab und halbierte die Entwicklungszeiten für neue Modelle. Sein grösster Coup: 2014 fädelte Marchionne die Übernahme des ebenfalls angeschlagenen Chrysler-Konzerns ein. Seit der Fusion hat sich der Wert der Aktie um fast 350 Prozent vervielfacht. Während die Schulden vor der Fusion noch fast 8 Milliarden Euro betrugen, ist der FCA-Konzern seit 2018 Schuldenfrei.

Sergio Marchione Fiat

Er bewahrte Kultmarken vor dem Untergang.

Ferrari an die Börse gebracht

Der 1952 in den Abruzzen geborene Sergio Marchionne mit Wohnsitz im Kanton Schwyz war bekannt als der “Manager im Pulli”. Doch so locker sein Auftritt war, so kompromisslos war er in der Durchsetzung seiner Ziele. Mit seiner direkten Kritik am Ferrari Formel 1-Team oder seinen markigen Sprüchen machte er sich nicht nur Freude. Dafür hatten die Investoren umso grössere Freude; insbesondere bei Ferrari. Er brachte die Sportwagenmarke an die Börse, sorgte für Rekordumsätze und steigerte die Gewinne im Jahr 2017 um 37 Prozent.

Maserati Alfieri

Maserati Alfieri: Eines der letzten von Marchionne lancierten Projekte.

Hohe Ziele, tolle Autos

Sergio Marchionne, der sich seine Sporen als Manager in der Schweiz bei Alusuisse, Lonza und SGS abverdiente, war nicht nur unternehmerisch ein Glücksfall für den FCA-Konzern. Er war auch für Auto-Enthusiasten ein Held. Sein Plan zur Rettung des FCA-Konzerns las sich wie eine Wunschliste jedes Autofans. Besonders für die Wiederbelebung von Alfa Romeo mit einer breiten und lebendigen Modellpalette und hohen Zielen (bis 2022 400’000 jährlich verkaufte Autos), aber auch für die Wiederbelebung von Maserati, Jeep, Dodge, RAM und Lancia gehört ihm die Ehre der Rettung automobiler Geschichte.

In der Nische entdeckte Marchionne die Chance. Und legte noch kurz vor seinem krankheitsbedingten Rücktritt einen Fünfjahresplan vor, der ein Katalog von tollen neuen Fahrzeugen beinhaltete, die hoffentlich auch ohne den visionären Manager gebaut werden.

Alfa Stelvio

Dank Marchionne baute Alfa Romeo seine Modellpalette aus.

Schwere Erkrankung

Nach einer schweren Krankheit verstarb Sergio Marchionne am 25. Juli 2018 im Zürcher Universitätsspital. Die italienischen Medien spekulierten über Komplikationen nach einer Schulteroperation. Doch es war Lungenkrebs, an dem der Top-Manager verstarb. Sein Vermögen wird auf über eine halbe Milliarde Franken geschätzt.

Jeep Wrangler Pick-up

Jeep Wrangler Pick-up

Jeep Wrangler Pick-up

 

Erste Bilder des Jeep Wrangler Pick-ups geleakt

Der Countdown für die Weltpremiere des Jeep Wrangler Pick-ups läuft. Ende November wird der “Gladiator” an der LA Autoshow zum ersten Mal der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Schon jetzt sind auf einem Forum die ersten Bilder durchgesickert.

Geleaktes Foto auf dem Jeep Gladiator-Forum

Geleaktes Foto auf dem Jeep Gladiator-Forum

Das beste zuerst: Der Wrangler Pick-up wird auch nach Europa kommen. Jeep will seinen Pritschenwagen auf Wrangler-Basis auch nach Europa bringen. Noch ist nichts offiziell, auch nicht, wann der Pick-up auf den Markt kommen wird. Nicht mal, wann Produktionsbeginn ist.

Nur soviel ist bekannt: Ende November feiert der neue Jeep Wrangler Pick-up auf der LA Autoshow seine Weltpremiere. Dies, nachdem bereits mehrere Konzept-Studien des Offroaders gezeigt wurden.

Gladiator oder Scrambler?

Eigentlich sollte der neue Jeep Wrangler Pick-up “Scrambler” heissen. Ganz nach seinem Vorfahr, dem Jeep CJ 8 Scrambler, der zwischen 1981 und 1987 angeboten wurde.

Foto: Jeep

Der US-Klassiker sollte erst Namensvetter für den Wrangler Pick-up werden.

Doch der Hersteller wollte eine viertürige Doppelkabine haben – wie schon bei der 2004 vorgestellten Studie “Gladiator”. Auch diesen gab es bereits in den 1960er Jahren – als Truck-Variante des grossen SJ Wagoneers.

Foto: Jeep

Der Klein-Lastwagen basiert auf dem verlängerten Radstand.

Alfa Romeo-Motor?

Nach Europa kommt der Jeep Wrangler Pick-up vermutlich nur mit den modernen Konzern-Vierzylindermotoren: Ein 2,2-Liter Turbodiesel mit 200 PS und der neue 2,0-Liter Benziner, der auch im Alfa Romeo Stelvio läuft, stehen da im Regal.

Foto Jeep

Der Gladiator wird es auch als Rubicon geben.

Silverstone Auctions – Steve McQueens Willys Jeep zu ersteigern

Silverstone Auctions – Steve McQueens Willys Jeep zu ersteigern

Silverstone Auctions – Steve McQueens Willys Jeep zu ersteigern

 

Wer will den coolsten Jeep der Welt fahren?

 

Dieser Willys diente nicht nur im Zweiten Weltkrieg sondern hatte mit Steve McQueens eine Hollywood-Legende als Vorbesitzer.

Steve McQueen Willys Jeep Auction

Steve McQueen kaufte ihn direkt der Armee ab.

Steve McQueens guter Autogeschmack

 

Der 73-jährige Willys Jeep war nur einer von vielen wunderbaren Autos, die der King of Cool in seinem Leben fuhr. Dazu gehören nicht nur der legendäre Ford Mustang 390 GT sondern auch ein Ferrari 275 GTB/4, ein Jaguar XKSS und einen Porsche 911, den man in den ersten Minuten von Steve McQueens Kultfilm “Le Mans” sieht.

Willys Jeep Steve McQueen

WW2-Veteran

Baujahr 1945

Gebaut wurde der Willys Jeep im Jahr 1945 und hatte in seinem ganzen Autoleben nur drei Besitzer. Einer davon war Steve McQueen, der ihn der US-Armee direkt abkaufte. Vier Jahre nach McQueens Tod wurde der WW2-Veteran für nur 6’000 Dollar verkauft.

Steve McQueen Willys Jeep Auction

Er dürfte an der Auktion Ende November über 100’000 Dollar bringen.

Heute dürfte er an der Silverstone Auctions in Birmingham UK bis 130’000 Dollar bringen.

Steve McQueen Willys Jeep Auction

Das Auto hatte nur drei Besitzer.

Die Auktion findet an der Classic Motor Show am 10. und 11. November in Birmingham statt.

Steve McQueen Willys Jeep Auction

Nicht schön, aber dafür echt.

Jeep Wrangler JL

Jeep Wrangler JL

 

Man glaubt es kaum angesichts der Fülle von SUV, aber es gibt immer noch echte Offroader, für die keine Prüfung abseits der Strasse zu hart, kein Weg zu steinig, kein Fluss zu tief und kein Berg zu hoch ist. Einer der letzten seiner Art ist die vierte Generation des Jeep Wrangler.

Jeep Wrangler JL im Wald

Der letzte Mohikaner: Jeep Wrangler JL

Moment, erst die vierte Serie? Auch das ist schwer zu glauben, doch die sieben Modellreihen zuvor hiessen eben nicht Wrangler, sondern einfach Jeep, gekennzeichnet nur durch die Werksbezeichnung CJ für Civilian Jeep – im Gegensatz zum Militärfahrzeug Willy‘s Jeep, mit dem 1942 alles begann.

Jeep Willys 1944

Jeep Willys 1944

Optisch ist der neue Wrangler sich und seinen Vorfahren treu geblieben, so wie es die Fans haben wollen. Trotzdem sind, fast im Vorbeigehen, wichtige technische Änderungen eingebaut worden.

Jeep Wrangler JL: Nur für echte Kerle/Innen

Die kantige und hochbeinige Karosserie gibt beim ersten Anblick das Versprechen auf maximale Geländegängigkeit – und auf viel mehr kommt es den eingefleischten Jeepern gar nicht an. Uns auch nicht und deshalb suchen wir nicht den Teufel im Detail, sondern erfreuen uns am neuen Wrangler JL, der einem City Slicker gerade noch genug Komfort bietet, sich aber erst abseits der befestigten Strassen so richtig wohl fühlt und Männlein wie Weiblein hinter dem Steuer zu echten Kerlen mutieren lässt.

Jeep Wrangler JL steckt im Fluss fest

Hoppelt auf der Strasse und die Lenkung macht was sie will

So ist auch das neueste Modell weit entfernt davon, auf der Strasse einen souveränen und komfortablen Eindruck zu machen. Ganz gleich, ob man die klassische kurze Variante probiert (hoppelt auf der Strasse) oder den um 55 Zentimeter längeren Viertürer (hoppelt etwas weniger), der Jeep fährt überall hin, nur nicht geradeaus. Fast jeder Rille laufen die Reifen nach, und die Lenkung tut nicht viel dagegen – sie wirkt, als hätte sie Spiel (was aber natürlich nicht so ist), und wenn man mal scharf abbiegt, stellt sie sich nur widerwillig zurück. Das hat aber auch Vorteile, die man im Gelände sofort erfährt.

Jeep Wrangler JL

Deshalb: weg von der Strasse

Ein Jeep Wrangler nimmt Strecken unter die Räder, die ein SUV nicht mal für 50 Meter überleben würde. Bei den ersten Testfahrten ging es dann auch gleich ordentlich zur Sache und wir haben auf unseren roten Rubicon vertraut und ihn einfach mal machen lassen. Dank dem im Rubicon verbauten Rock-Trac System (2-stufiges Verteilergetriebe mit Untersetzung 4:1), den beiden Sperren auf Vorder- und Hinterachse sowie den heavy-duty Dana 44 Achsen kann uns fast nichts aufhalten.

Jeep Wrangler JL Exterieur

In der Untersetzung stehen die 450 Newtonmetern des neuen 2,2-Liter-Dieselmotors (200 PS) schon bei Schritttempo zur Verfügung. Langsam, aber sehr selbstbewusst schiebt sich der Wrangler voran. Tiefe Rillen tun sich links auf, rechts ragen dicke Baumwurzeln aus dem Waldboden, aber nichts von dem beeindruckt den Wrangler. Mit 25 Zentimetern Bodenfreiheit fährt er buchstäblich über Stock und Stein. An einer Stelle ist der Schlamm so tief und zäh, dass er mit schmatzendem Ton die Räder umschliesst: dank den Differenzialsperren für die Vorder- und Hinterachse befreit sich unser Rubicon scheinbar mühelos aus dieser misslichen Lage.

Jeep Wrangler JL im Schlamm

In solchen Situationen zeigt sich dann auch der Wert der etwas indifferenten Lenkung: Sie darf hier nicht millimetergenau die Spur wie auf einer Rennstrecke halten wollen. Vielmehr muss sie zulassen, dass das Auto sich seine Spuren suchen kann, und sie darf die Vorderräder auch nicht zu zackig einschlagen – auf matschigem Untergrund gibt es wenig Grip und da nützen schnelle Lenkbewegungen überhaupt nichts.

So langsam wie möglich..

..so schnell wie nötig, das ist das Leitmotiv im Gelände, gerade im unbekannten. Auch wenn die Stollen unserer Mud-Terrain-Bereifung immer mal wieder zu einem Extra-Gasstoss verleiten, weil man sie so vom Matsch befreien kann und es so herrlich dreckig spritzt. Besser ist es allerdings, vor allem für alle Mitreisenden, wenn Fahrer und Auto sich langsam voran tasten. 

Jeep Wrangler JL mit offenem Verdeck

Wieder zurück auf fester Strasse stellt sich die Frage: Werden die Menschen den neuen Jeep Wrangler auf Anhieb als neuen Jeep Wrangler erkennen? Das wird schwierig, auch wenn es natürlich Hinweise gibt. So sind die beiden Rundscheinwerfer nicht nur serienmässig mit LED-Lampen bestückt, was der ganzen Front ein seltsam modernes Aussehen verleiht, sondern sie ragen auch ein kleines Stück in den typischen Jeep-Grill mit seinen sieben senkrechten Streben hinein. Der wahre Jeeper weiss: Das hat es schon mal gegeben, nämlich bei einigen Generationen des 1944–1986 gebauten Jeep CJ.

Jeep Wrangler JL Front

Willkommen in der Gegenwart

Und wer neugierig die Türen öffnet, erkennt auch, dass tatsächlich das 21. Jahrhundert Einzug gehalten hat. Ein digitales Cockpit erwartet den Fahrer, dazu der grösste Zentralbildschirm (8,4 Zoll), den es je bei Jeep gab – und der neue Wrangler kann sowohl mit Apple Carplay als auch mit Android Auto etwas anfangen, also die Apps der Smartphones während der Fahrt ins eigene Infotainmentsystem integrieren.

Jeep Wrangler JL Cockpit

Da überrascht die serienmässige Rückfahrkamera mit hochauflösendem Bild kaum noch und den Tausch des Zündschlosses gegen einen Startknopf nimmt man ebenfalls hin.

Jeep Wrangler JL Cockpit

Angesichts der ganzen Modernitäten wandert der Blick misstrauisch hinunter zu den Schalthebeln – allein um zu prüfen, ob der zweite Hebel, der den ganzen Charakter des Jeep Wrangler ausmacht, noch da ist. Don‘t panic, das technische Herz des Autos hat zwar eine Art Schrittmacher bekommen, ist aber im Charakter unverändert geblieben.

Jeep Wrangler JL Cockpit

Nach wie vor fährt man den Jeep Wrangler normalerweise mit Hinterradantrieb – 2H heisst die entsprechende Schalterstellung. Wer die Vorteile des Allradantriebs nutzen will, hat nun zwei Möglichkeiten dazu statt nur eine: Früher konnte man auf 4H umschalten, und dann gelangten je 50 Prozent der Motorkraft auf Hinter- und Vorderachse. Das geht heute auch noch (4H Part Time), aber schlauer ist es, den Hebel auf 4H Auto zu legen.

Jeep Wrangler JL Cockpit

Jetzt läuft der Jeep Wrangler auf der Strasse wie ein modernes Allradauto (man könnte auch sagen: wie ein Allrad-SUV), die Kraftverteilung ist variabel und die Vorderachse wird nur eingesetzt, wenn das auch wirklich geboten ist. Die letzte Schalterstellung lautet 4L und damit geht es dann über Stock und Stein. 4L deaktiviert auch automatisch ESP und die Traktionskontrolle, so dass man beim Klettern auf schlüpfrigem Grund nicht stehen bleibt, weil die Elektronik die Motorkraft immer weiter herunterregelt.

Jeep Wrangler JL Exterieur

Jeep Wrangler Rubicon – Fazit:

Der Jeep Wrangler ist nach wie vor kein Auto für jedermann. Wer mit ihm reisen oder auch nur täglich zur Arbeit fahren will, wird bald erkennen, dass es für diese Zwecke bessere Autos gibt. Wer ihn als Begleiter für Fahr-Abenteuer einsetzt, wird Blutsbrüderschaft mit ihm schliessen wollen. 

Jeep Wrangler JL

Jeep Wrangler Rubicon – Technische Daten:

Zweitüriger/viertüriger Geländewagen, Länge: 4,33/4,88 Meter, Breite: 1,89 Meter, Höhe: 1,88 Meter. Radstand: 2,46/3,01 Meter, Kofferraumvolumen: 192 bis 587/533 bis 1044 Liter, Bodenfreiheit: 25 cm, Wat-Tiefe: 76 cm.

Jeep Wrangler Rubicon 2.2 ATX: 2,2-Liter-Vierzylinder-Diesel, 147 kW/200 PS, maximales Drehmoment: 450 Nm bei 2000 U/min, Achtgang-Automatik, Allradantrieb, Vmax: 160 km/h, 0–100 km/h: 9,6/10,6 s, Durchschnittsverbrauch: 7,4/7,9 l/100 km, CO2-Ausstoss: 195/209 g/km, Abgasnorm: Euro 6

Jeep Wrangler JL

Jeep Wrangler Rubicon – Kurzcharakteristik:

Warum: Weil er einer der ganz wenigen echten Geländewagen ist.
Warum nicht: Weil es für die Fahrt in die Badi oder ins Einkaufszentrum SUVs gibt
Was sonst: Mercedes G-Klasse (viel teurer), Land Rover Defender (wenn er denn 2019 neu herauskommt)

Jeep Wrangler JL Exterieur

Auch der Jeep Wrangler JL Sahara macht im Rubicon-Gelände eine gute Falle

Camp Jeep 2018 in Spielberg, lets get ready to rumble!

Camp Jeep 2018 in Spielberg, lets get ready to rumble!

Camp Jeep 2018 in Spielberg, lets get ready to rumble!

 

Ab ins Gelände! Auch dieses Jahr gibt es im Camp Jeep wieder jede Menge Offroad-Action, Gelände-Spass und Entertainment on the Rocks. Heuer trifft sich die Jeep-Community im österreichischen Spielberg. Und der Name ist Programm: Vom 13. – 15. Juli gehört der Red Bull Ring in Spielberg (Steiermark) voll den Offroad-Fans, die aus ganz Europa anreisen werden.

Bereits zum fünften Mal findet das Camp Jeep statt. Legendär die Abenteuer, welche die Teilnehmer letztes Jahr in Berlin und zuvor in Barcelona, Lyon oder Parma erlebt haben. Das Camp Jeep ist das grösste Jeep-Treffen in Europa. Es ist das europäische Pendant zum alljährlichen Jeep Jamboree, das seit 1953 auf dem Rubicon Trail in der Sierra Nevada/USA stattfindet.

Festhalten: So abgefahren wird das Camp Jeep 2018

Die diesjährigen Camp Jeep-Teilnehmer erwartet wieder das volle Programm: spannende Offroad-Aktivitäten, ausgiebige Testdrives, Food-Village und noch ganz vieles mehr!

Zum Beispiel die Jeep Academy: Hier gibt es wie schon in den Jahren zuvor nützliche Offroad-Tipps von Experten. Auf dem Hindernis-Parcours können die Jeeps dann zeigen, wozu sie gebaut wurden: die Welt abseits der Strasse zu erobern.

Auf einem eigenen Gelände können sich auch die Kids austoben: Auf Mini-Jeeps machen die Kleinen ihr erstes Offroad-Fahrerlebnis. Da möchte man doch gleich wieder Kind sein!

 

Fanfaren und Tusch für den Stargast, den neuen Jeep Wrangler!

Das Highlight des Camps ist aber zweifellos der neue Jeep Wrangler. Der Star der Party kann nicht nur vor Ort bestaunt, sondern auch Probe gefahren werden. Wo passt es besser als ihn im offenen Gelände, seinem natürlichen Habitat, zu testen?

Dem Wrangler ist auch eine historische Ausstellung gewidmet, welche die bewegte Geschichte dieses Offroad-Klassikers zeigt. Passend dazu: Am zweiten Tag des Camps, am 15. Juli, wird ein ganz besonderer Tag in der Geschichte der amerikanischen Marke gefeiert. An diesem Datum im Jahr 1941 wurde mit dem Hersteller Willys-Overland der Vertrag zur Ausstattung des amerikanischen Militärs mit dem Willys MA, dem ersten Jeep überhaupt, unterzeichnet.

 

Turbo-Location: der Race-Track

Der Red Bull Ring in Salzburg ist wie für das Camp Jeep gemacht. Die Event Location verfügt über eine 5 Kilometer lange Rennstrecke, auf der du den Jeep Grand Cherokee Trackhawk in Begleitung eines professionellen Fahrers testen kannst. Abseits vom famosen Race-Track gibt es auch eine 4×4-Teststrecke sowie eine 550 Hektar grosse Offroad-Spielwiese. Dieses Gelände ist eines der grössten seiner Art und bietet unzählige Möglichkeiten, den Vierrädler und die Fahrer an ihre Grenzen zu bringen.

Jeep Grand Cherokee Trackhawk

CampJeep 2016 Lyon – Extrem Section

 

Auf geht’s JOG Switzerland!

Wer braucht schon Strassen, wenn er einen Jeep hat? Na ja, ganz Offroad geht’s dann doch nicht. Zumindest bis zum Austragungsort, dem Red Bull Ring in der Steiermark, geht’s auf konventionellen Strassen.   

Die Schweizer Teilnehmer treffen sich am Freitag, 13. Juli zu einer Sternenfahrt. Im Konvoi fahren die Schweizer Jeepster dann nach Spielberg in Österreich zur legendären Rennstrecke. Mehr Informationen dazu folgen in Kürze. Schreib uns, wenn wir dich direkt informieren sollen: redaktion@4x4schweiz.ch

Gluschtig gemacht? Dann melde dich hier an >>>> CampJeep2018

Impression vom CampJeep 2017 in Teltow, Berlin

C’mon baby, do the Loco Hauk

C’mon baby, do the Loco Hauk

C’mon baby, do the Loco Hauk

 

Mit dem Jeep Wrangler Loco Hauk hat Kenny Hauk von Hauk Designs ein eindrückliches Offroad-Vehikel erschaffen. Loco Hauk ist dabei als Name für diese verrückte Idee nur allzu passend gewählt.

Jeep Wrangler Unlimited 6x6 Loco Hauk

Jeep Wrangler Unlimited 6×6 Loco Hauk

Hauk Designs LLC wurde eigentlich aus einem unerfreulichen Umstand heraus gegründet. Kenny Hauk war ursprünglich im US-Baugewerbe tätig und wurde 2006 mit tausenden anderen in diesem Sektor arbeitslos. Das war der Moment in dem er sich entschloss, die Zügel selber in die Hand zu nehmen. Während seiner „Bauzeit“, in der er aus Holz und Stein Masshäuser für seine Kunden anfertigte, war ein Jeep Wrangler sein steter Begleiter. Des öfteren war er von der Qualität der Custom-Teile enttäuscht, die er für den Wrangler bei verschiedenen Händlern erstand. Und so begann er in der Garage seiner Eltern selber Teile zu fertigen, die seinen hohen Qualitätsansprüchen genügten.

Jeep Wrangler Unlimited 6x6 Loco Hauk Cockpit

Aus dem Hobby wurde Hauk Designs

Schon bald darauf bestellen seine Freunde Custom-Parts für ihre Jeeps bei ihm. Und so bot sich die Gelegenheit, aus seiner Leidenschaft und seinem Hobby ein Vollzeitgeschäft aufzubauen.

Kenny widmete seine ganze Aufmerksamkeit der Entwicklung von langlebigen, qualitativ hochwertigen Offroad-Parts. Dabei entstand zum Beispiel ein preisgekrönter „Gussaluminium-Schnorchel“, der den Markt für Jeep-Einlasssysteme revolutionierte.

Hauk Designs LLC machte sich nach dem frühen Erfolg daran, qualitativ hochstehende, schlüsselfertige Allradfahrzeuge zu bauen. Beginnend mit dem von Hauk entworfenen „River Raider-Truck“ setzten sie einen neuen Standard in der Jeep-Industrie, wobei Chrysler das Design später sogar mit der Veröffentlichung des JK-8 Freedom Kit imitierte.

Jeep Wrangler Unlimited 6x6 Loco Hauk dampft und raucht

Der Loco Hauk war ursprünglich ein 2008 Jeep Wrangler Unlimited 6×6, bevor er durch eine monumentale Transformation geschickt wurde. Als Antrieb wurde ein serienmässiger V4-Dampfmotor, der nur 130-140 PS leistete, aber ein absolut absurdes Drehmoment von fast 3‘400 Nm aufwies, verwendet. Weiter wurden eine BDS 4-Zoll-Lenkerfederung und Fox-Stossdämpfer verbaut. Dann noch einen massiven 200 Liter-Wassertank hinten drauf und tataaa, (fast) fertig war die 6×6-Wrangler-Lokomotive. Für das Design wurde eine passende „Steampunk“-Optik gewählt.

Auch wenn der Loco Hauk nur ein Showfahrzeug ist und niemals in Serie gehen wird, so ist er doch eine beeindruckende Ingenieurs-Leistung und generiert einiges an Momentum, wie man auch in diesem Film hier erkennen kann.

 

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Camp Jeep 2017 – Teltow Fläming Ring, Deutschland

Camp Jeep 2017 – Teltow Fläming Ring, Deutschland

Camp Jeep 2017 – Teltow Fläming Ring, Deutschland

 

Das Camp Jeep ist das grösste Jeep-Treffen in Europas und wird von der Jeep Owners Group (JOG) seit 2014 veranstaltet. Das Camp Jeep ist das europäische Pendant zum alljährlichen Jeep Jamboree, das seit 1953 auf dem Rubicon Trail in der Sierra Nevada/USA stattfindet. Hier eine schöne Geschichte vom Gründer, Mark A. Smith dazu.

Das Camp Jeep 2017 findet in Deutschland statt.

Am Wochenende vom 24. und 25. Juni 2017 treffen sich die europäischen Jeep Fans zum 4. Camp Jeep am Teltow-Fläming-Ring in Kallinchen, rund 50 Kilometer südöstlich von Berlin. Nach den Events in Italien (2014), Frankreich (2015) und Spanien (2016) mit relativ hügeliger und teils alpiner Landschaft, wird es am diesjährigen Camp Jeep zwar flacher, dafür aber richtig sandig und nicht weniger anspruchsvoll. 

Das private, rund 300 Hektar grosse Fahrgelände verspricht richtiges Sahara-Feeling. Aufgrund der zentralen Lage werden hunderte von Jeeps aller Baujahre und mehr als 1000 Fans aus allen Regionen Europas erwartet.

Die Teilnehmer des Camp Jeep erwarten Geländefahrten in drei verschiedenen Gebieten und Schwierigkeitsgraden auf etwa 40 Kilometern und mit dem hilfreichen Coaching der Jeep Academy. Ausser Offroad-Fahrten in dem 300 Hektar grossen privaten Waldgebiet bietet das Camp Jeep eine Menge weiterer Aktivitäten wie zum Beispiel Stand-up Paddling auf dem nahe gelegenen Motzener See, BBQ sowie zahlreiche Wettbewerbe für Teams und Familien. Ebenfalls vor Ort sind die Zubehörprofis von Mopar und informieren über das Sortiment.

 

 

Offroad-Trails

Unentdeckte Pfade, eine malerische Aussicht und naturbelassene Hindernisse – ein Platz, wo die Menschen das Potential des Autos und des Terrains austesten können. Trainer und Hilfspersonal stehen den Teilnehmern bei der Bewältigung der Trails zur Seite. Alle Strecken sind ausgeschildert und befinden sich knapp 40 km rund um den Standort – tief in der Wildnis, aber nah am Jeep Camp.

Race-Track 

Der Teltow-Fläming-Ring verfügt ausserdem über eine 5km lange Dynamik-Rennstrecke, auf der Teilnehmer die komplette Jeep Range inkl. dem neuen Jeep Compass sowie die unbändige Leistung des neuen Jeep Grand Cherokee SRT in Begleitung eines professionellen Fahrers testen können.

4x4Schweiz-Events: Beim Camp Jeep 2017 kann man den nagelneuen Jeep Compass kostenlos probefahren

Der neue Jeep Compass steht exklusiv 2 Wochen vor der offiziellen Markteinführung für eine Probefahrt bereit.

Jeep Academy

Lizensierte Off-Road Trainer schulen und begleiten die Teilnehmer der Jeep Academy, die hier mit dem eigenen Jeep auf dem Testgelände ihre Offroad-Kenntnisse unter professioneller Anleitung verbessern können. 10 Offroad-Tipps vom Gründer des Jeep Jamboree, Mark A. Smith gibt es hier…

ANMELDUNG & TICKETS

Mitglieder der Jeep Owners Group haben selbstverständlich ermässigten Zutritt. Ticktes für das Camp Jeep 2017 gibt es ab sofort hier: www.campjeep2017.com/de

 DRIVERGUESTVISITOR
2-TAGES-TICKET€ 230,00€ 75,00€ 20,00
für JEEP OWNERS GROUP MEMBER*€ 185,00€ 60,00€ 20,00
1-TAGES-TICKET€ 115,00€ 55,00€ 10,00
für JEEP OWNERS GROUP MEMBER*€ 95,00€ 45,00€ 10,00

* Noch kein Mitglied? Hier gehts mit 50% Ermässigung direkt zu deiner neuen Mitgliedschaft in der Jeep® Owners Group (JOG) Switzerland. Link klicken und Code „CAMP2017“ bei der Ticketbestellung eingeben: Hier gehts zur ermässigten Mitgliedschaft bei der Jeep Owners Group Switzerland.

4x4Schweiz-Clubs: Jeep Owners Group Switzerland

Das war das Camp Jeep 2016 in Bassella, Spanien

Das war das Camp Jeep 2016 in Bassella, Spanien

Das war das Camp Jeep 2016 in Bassella, Spanien

 

Die dritte Ausgabe des grössten Events der Jeep Owners Group fand 2016 vom 2. bis 5. Juni in Spanien statt. Das Datum ist kein Zufall, denn der 5. Juni ist der eigentliche Geburtstag von Jeep. An diesem Tag im Jahr 1941 rollte der erste Prototyp Willys-Overland MA aus den Werkshallen in Toledo/Ohio.

Jeep feierte das 75-jährige Jubiläum mit einer Spezialedition des Camp Jeep 2016

 

Jeep Concept Cars

Um dieses besondere Camp Jeep 2016 und den Geburtstag von Jeep gebührend zu feiern, haben sich die Veranstalter etwas Besonderes einfallen lassen. Zwei der spektakulärsten Concept Cars der 50. Moab Easter Jeep Safari wurden aus den USA eingeflogen und waren Gast am diesjährigen Camp Jeep: der funktionale Jeep Comanche mit seiner militärischen Anmutung und die V8-Hochleistungsmaschine Jeep Trailcat mit 707 PS.

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Jeep 75th Anniversary Special Editions & historische Jeeps

Ebenfalls mit dabei waren die Modelle der neuen 75th Anniversary Special Editions zur Feier der 75-jährigen Geschichte der Marke …

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… sowie einige wunderschöne historische Jeep-Fahrzeuge, wie z.B. der unaufhaltbare Willys-Overland MB von 1941, der Willys Wagon von 1949 als erstes Ganzstahl-SUV der Welt und der Jeep Wagoneer von 1963 als erstes grosses „Premium SUV“.

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Aus der Schweiz haben sich 10 Fahrzeuge auf den Weg ins rund 1’000 Kilometer entfernte Bassella gemacht. Insgesamt fanden rund 1’000 Jeeper mit 300 Fahrzeugen den Weg zum Fuss der südlichen Pyrenäen. Damit ist das Camp Jeep der grösste Event einer 4×4 Marke in Europa.

 

Das Camp Jeep 2017 findet im Juni in Deutschland statt.

Nach den Events in Italien (2014), Frankreich (2015) und Spanien (2016) wird es diesmal zwar flach dafür aber richtig sandig. Am Wochenende vom 24./25. Juni 2017 treffen sich die europäischen Jeep-Fans zum 4. europäischen Jeep Camp: Infos & Tickets gibt es hier… 

10 Offroad-Tipps vom Gründer des grössten Jeep-Treffen

10 Offroad-Tipps vom Gründer des grössten Jeep-Treffen

10 Offroad-Tipps vom Gründer des grössten Jeep-Treffen

 

Wenn einer weiss, wie Offraoden geht, dann ist das Mark A. Smith, der Gründer des legendären Jeep Jamboree in den USA. Dieses 4×4-Get-together fand zum ersten Mal 1953 auf dem legendären Rubicon Trail statt. 

Hier erzählt der Jamboree Gründer in einem spannenden Video von der Entstehung des Rubicon Trail, Nevada, USA.

 

4x4Schweiz-Classics: Jeep Jamboree 1953 Rubicon Trail

Quelle: Truckend

4x4Schweiz-Classics: Jeep Jamboree 1953 Rubicon Trail

Quelle: Pinterest

 

Mark A. Smith erzählt über den legendären Rubicon Trail (Jeep)

Mark A. Smith erzählt über den legendären Rubicon Trail (Jeep)

Mark A. Smith erzählt über den legendären Rubicon Trail (Jeep)

 

Das Jeep Camp ist das europäische Pendant zum Jeep Jamboree in USA, das erstmals 1953 auf dem legendären Rubicon Trail in der Sierra Nevada stattfand und von Mark A. Smith gegründet wurde. Hier erzählt die Legende wie alles begann und was die Herausforderungen am Rubicon Trail sind.

Hier gibt die Offroad-Legende 10 wertvolle Offroad-Tipps.

 

Jeep till you drop – for all your wildest Jeep-Dreams

Jeep till you drop – for all your wildest Jeep-Dreams

Jeep till you drop – for all your wildest Jeep-Dreams

 

In der Jeepbeef Community werden die wildesten Jeep- und Offroadträume Wirklichkeit. 

Wie geil. Bei einem nächtlichen Streifzug durch Pinterest sind wir auf die Jeepbeef Community gestossen. Darin posten Jeep- und Offroadgeeks unter dem Motto “Guys and Girls and Beef”d Out Jeeps” ihre teilweise unglaublichen Maschinen; ein Must für jeden Jeepster.

Jeep till you drop.
In zwei Tagen ab heute geht dazu die Homepage www.jeepbeef.com online, die nicht weniger als “The World’s Largest Jeep Community” werden will. Wir drücken die Daumen und haben uns bereits angemeldet.

Jeep MuddyMonday

Mehr zu JEEP lesen Sie hier…

Jeep Grand Cherokee Facelift 2017.

Jeep Grand Cherokee Facelift 2017.

Jeep Grand Cherokee Facelift 2017.

 

25 Jahre ist es her, dass der erste Jeep Grand Cherokee in den Showrooms der Händer stand. Und bevor er ende 2018 in der fünften Generation auf den Markt kommt, erhält er ein Facelift. Doch nicht nur das: An dem Luxus-SUV wurde hinsichtlich Geländegängigkeit gearbeitet und er ist nun neu in der Ausstattunglinie „Trailhawk“ zu haben.

Facelift für den Jeep Grand Cherokee

Bei der optischen Auffrischung greifen die Jeep-Designer auf bewährte Massnahmen zurück. So wurde die Front leicht modifiziert. Die markentypischen sieben Kühlluftschlitze kommen kompakter und niedriger daher – beim SRT sind sie ganz schwarz und extrem niedrig gehalten. Auch der untere Teil des vorderen Stossfängers wurde modifizert. Alle Modelle fahren zudem mit einem Auspuff-Doppelendrohr vor. Ausserdem gibt es nun neue Leichtmetallräder. Die zwei Top-Niveaus Summit und SRT verfügen nun über Bi-Xenon-Scheinwerfer mit Kurvenlichtfunktion.

Modernisiert wurde aber auch das Innenleben; alle Modelle haben nun eine neue, vollelektrische Servolenkung und es ist ein automatischer Park- und ein aktiver Spurthalteassistent mit Lenkeingriff erhältlich. Die Rückfahrkamera lässt sich am Touchscreen aktivieren, ohne dass der Rückwärtsgang eingelegt wurde. So lässt sich das Geschehen am Heck einfacher kontrollieren.

Auch beim Infotainment legt Jeep etwas nach. Fahrer können nun ihr eigenes Smartphone samt Internetanbindung unter anderem für Internetradio, Twitter, Navigation oder SMS-Vorlesefunktion nutzen, sowie auf Apps zurgreiffen.

Jeep hat die markentypischen sieben Kühlluftschlitze etwas niedriger ausgeführt als bisher.

Motoren und Preise

Die Überarbeiteten Modelle stehen ab Ende Februar bei den Händlern und sind ab CHF 63’500 in Verbindung mit einem 250 PS (184 KW) 3.0-Liter V6-Diesel zu haben. Der Trailhawk ist mit dieser, oder dem 3.6 Liter V6-Benziner mit 286 PS (210 kW) für CHF 67’500 zu bekommen.

Etwas tiefer muss man in die Tasche greifen, wenn es der Grand Cherokee in der Ausstattunsvariante „Summit“ sein soll. Auch ihn kriegt man mit dem 3-Liter-Diesel für CHF 79’050, aber auch mit dem 5.7 Liter grossen V8-HEMI, der mit 87’150 zu buche schlägt, dem grossen Jeep aber sehr gut steht.

Die Top-Version bildet nach wie vor der SRT, der mit munteren 468 PS (344 kW) aus dem 6.4-Liter grossen V8-HEMI und dem entsprechenden Sound antritt. Für ihn muss man zwar CHF 103’150 auf den Händlertisch legen, bekommt aber auch einen wahren Sportler. Der auch beatmet sein will: So erhielt er mit dem Facelift einen auffälligen Lufteinlass im unteren Bereich des Stossfängers.

Ausstattungslinie „Trailhawk“

Ergänzt wird die Grand Cherokee-Familie neu mit der Ausstattungslinie „Trailhawk“. Er unterscheidet sich durch eine schwarze Blendschutzfolie auf der Motorhaube, mattgraue Akzente für Dachreling, Frontgrill, Frontschürze und Aussenspiegelgehäuse und natürlich dem charakteristischen Trailhawk-Schriftzug am Heck sowie die Trailrated-Batches an den Seiten, die sich ein Jeep durch das erfolgreiche Meistern des berühmten Rubicon-Trail in Kalifornien verdienen muss. Der historische Postweg der Lake Tahoe mit Georgetown verbindet, zählt zu den härtesten Offroadtrails der Welt.

Alle Modelle fahren zudem mit einem Auspuff-Doppelendrohr vor. Ausserdem gibt es nun neue Leichtmetallräder

Zur Serienausstattung des Trailhawk gehören 18-Zoll-Reifen mit Kevlar-verstärkten Seitenwänden, eine Schützende Beplankung des Unterbodens, Luftfederung mit fünf Einstellstufen und bis 28 Zentimeter Bodenfreiheit sowie eine Bergauf- und Bergab-Fahrhilfe.

Alle Triebwerke sind an seidenweich schaltende 8-Gang-Automatikgetriebe aus dem ZF-Regal gekoppelt und stehen ab ende Februar 2017 beim Händler.

Jeep Grand Cherokee Trailhawk

Jeep Grand Cherokee Trailhawk

Jeep Grand Cherokee Trailhawk

 

Vor 25 Jahren bereits lief der erster Jeep Grand Cherokee vom Band. 2018 kommt die fünfte Generation auf den Markt. Doch davor erhält das aktuelle Flagschiff der Jeep-Familie nicht nur ein Facelift, sonder auch Zuwachs der dem Namen Jeep alle Ehre macht, den “Trailhawk”.

Ergänzende Ausstattungslinie „Trailhawk“

Ab ende Februar nämlich kann der Jeep Grand Cherokee „Trailhawk“ geordert werden. Er ergänzt nun die Linien Limited, Overland, Summit und SRT und unterscheidet sich von den anderen Varianten durch weniger Luxus und mehr Geländegängikeit.

Eine schwarze Blendschutzfolie auf der Motorhaube, mattgraue Akzente für Dachreling, Frontgrill, Frontschürze und Aussenspiegelgehäuse verleihen eine ziemlich rauhe Optik und lassen ihn schon von aussen deutlich mehr nach Gelände als nach Reiterhof aussehen. Auch das Interieur gibt sich mehr praktisch als edel – besonders im direkten Vergleich zu den Brüdern in der Ausstattungsvariante Summit. Die Leder-Velours gepolsterten Sitze erscheinen robust und bieten enormen Seitenhalt. Rote Ziernähte an den Sitzen, dem Lenkrad und an den Türverkleidungen lockern das sonst schwarz gehaltene Interieur auf. Der charakteristische Trailhawk-Schriftzug am Heck lassen erkennen: dieser Jeep meint es ernst. Die „Trailrated“-Batches an den Seiten muss sich ein jeder Jeep nämlich erst verdienen. Verdienen dadurch, dass er den berühmten Rubicon-Trail in Kalifornien erfolgreich meistert. Der historische Postweg der Lake Tahoe mit Georgetown verbindet, zählt zu den härtesten Offroadstrecken der Welt.

Ein richtiger Jeep

Mit dem Trailhawk wird Jeep als Synsnom für einen „richtigen“ Geländewagen also gerecht. Was wir, wenn auch nicht auf dem Rubicon-Trail, so doch in einem extra dafür abgesperrten und präparierten privaten Waldstück testen durften.

Das Qaudra-Drive-II, wie die elektronische Vorwahl des zu befahrendenen Untergrundes genannt wird, steht auf „Snow“. Die Luftfederung komplett hochgefahren, so dass die vollen 28cm Bodenfreiheit zur Verfügung stehen. Über die man nach einer anfänglich eher gemächlichen Ausfahrt durch den Wald, vorbei an verschiedenen Jagdständen, schnell froh ist. Die Teststrecke geht über Steigungen mit 80 Prozent und Neigungen von 30 Grad. Das heisst, man sieht beim Berganfahren nur die mit der Reflektionsschutzfolie beschichtete Motorhaube – und den Horizont. Wird mann dann in die Seitenlage gedrückt freut man sich über den sehr guten Seitenhalt der Trailhawk-Sitze. Auch extreme Verschränkungen sind für das Fahrzeug kein Problem, für den Fahrer jedoch eher ungewohnt.

Dank einer Bergab- und einer Bergauf-Fahrhilfe kann sich der Fahrer im schwierigen Geläuf voll aufs Lenken konzentrieren. Hauptsache Gas -und Bremsfuss bleiben den Pedalen fern. Ganz praktisch, wenn man einen doch 4.82 m langen und 1.94 m breiten Wagen durch enge und unübersichtliche Passagen lenken soll. Für eine konstante Geschwindigkeit sorgt die Elektronik. Geht es einem zu schnell – oder zu langsam – kann die Geschwindigkeit mittels den Schaltwippen in 1 km/h-Schritten erhöht- oder verringert werden.

Jeep Grand Cherokee Trailhawk Motorhaube mit mattgrauer Anti-Blend-Folie

Chrom, nein danke, heisst es beim Aussüendesign. Stattdessen gibt es eine schwarze Blendschutzfolie auf der Motorhaube sowie mattgraue Akzente für Dachreling, Frontgrill, Frontschürze und Aussenspiegelgehäuse

Man könnte, wenn man wollte.

Die wenigsten werden ihren Jeep Grand Cherokee Trailhawk wohl im Gelände klettern lassen. Daher gehören auch nicht grobstollige Geländereifen zur Serienausstattung, sondern 18-Zoll-Pneus mit kevlarverstärkten Seitenwänden. Die genügen für gelegentliche Ausflüge abseits der befestigten Wege.

Trotz Trailrated braucht man sich aber auch vor langen Autobahnpassagen nicht scheuen; die komfort-Gene seiner Brüder sind auch dem Trailhawk geblieben und machen auch längeres Reisen bequem und angenehm.

Jeep Grand Cherokee 18-Zoll Rad mit kevlarverstärkten Pneus

Der Trailhawk trägt 18-Zoll-Pneus mit kevlarverstärkten Seitenwänden

Jeep Grand Cherokee Trailhawk – Technische Daten:

Fünftüriges, fünfsitziges SUV der oberen Mittelklasse, Länge: 4,83 Meter, Breite: 1,94 Meter (Breite mit Aussenspiegeln: 2,16 Meter), Höhe: 1,80 Meter, Radstand: 2,92 Meter, Kofferraumvolumen 782 bis 1’554 Liter

Antriebe:

3,0-Liter-V6-Diesel, 184 kW/250 PS, Achtgang-Automatik, Allrad, maximales Drehmoment: 570 Nm bei 2.000 U/min, Vmax: 190 km/h, 0-100 km/h: 8,2 s, Durchschnittsverbrauch: 7,0 l/100 km, CO2-Ausstoss: 184 g/km, Effizienzklasse B, Abgasnorm Euro 6,
Preis: ab CHF 67’500

3,6-Liter-V6-Benziner, 213 kW/290 PS, Achtgang-Automatik, Allrad, maximales Drehmoment: 347 Nm bei 4.000 U/min, Vmax: 203 km/h, 0-100 km/h: 8,3 s, Durchschnittsverbrauch: 10,0 l/100 km, CO2-Ausstoss: 233 g/km, Effizienzklasse D, Abgasnorm Euro 6,
Preis: ab CHF 67’500

Kurzcharakteristik: Jeep Grand Cherokee Trailhawk

Warum: weil man kann, wenn man will.
Warum nicht: weil man (meistens) nicht darf.
Was sonst: Land Rover Discovery.

Der neue Jeep Compass 2017

Der neue Jeep Compass 2017

Der neue Jeep Compass 2017

 

Bislang fehlt Jeep ein klassisches Kompakt-SUV. Nun schliesst die legendäre Allradmarke die Lücke zwischen dem Mini-SUV Renegade und dem Mittelklassemodell Cherokee und bringt 2017 einen neuen Jeep Compass nach Europa.

4x4Schweiz-News: Jeep Compass 2017 Front

Die Front erinnert an den Grand Cherokee

4x4Schweiz-News: Jeep Compass 2017 Seite

Die Flanken übernehmen Elemente des Renegade

Goiana/Brasilien. Jeep plant den Angriff auf den VW Tiguan. Starten soll diesen ab 2017 das Kompakt-SUV Compass, dessen zweite Generation nun in Brasilien anlässlich einer Werkseröffnung vorgestellt wurde. Mit dem mässig erfolgreichen Vorgängern hat das neue Modell nichts mehr zu tun.

Schon optisch grenzt sich der neue Compass von seinen rustikalen Vorgängern ab, orientiert sich eher am SUV-Stil von Renegade und Cherokee als an klobigen Geländewagen. Auch im Innenraum herrschen runde, PW-hafte Formen vor. Zur Technik will der Hersteller sich erst bei der Messepremiere auf der Los Angeles Auto Show im Detail äussern. Angekündigt sind jedoch bereits 17 unterschiedliche Antriebskombinationen, woraus sich schliessen lässt, dass es neben Allradmodellen auch die unsäglichen Varianten mit reinem Frontantrieb geben wird.

Zunächst wird der Compass Anfang 2017 auf dem US-Markt eingeführt, in der zweiten Jahreshälfte folgen Europa, der Nahe Osten und Afrika. Preise nennt der Hersteller noch nicht, die einschlägige Konkurrenz, zu der neben dem Tiguan auch Ford Kuga und Nissan Qashqai zählen, startet im Bereich von 30’000 Franken.

Jeep Compass 2017: Schluss mit rustikal

Der Compass zählte bei seinem erstmaligen Erscheinen 2007 nicht unbedingt zu den Lieblings-Modellen beinharter Jeep-Fans. Die erste Generation war unter DaimlerChrysler-Regie entstandenen, nutzte eine Mitsubishi-Plattform und Motoren von VW und Daimler. Schwache Crashtest-Ergebnisse bei EuroNCAP schlugen sich gleichfalls negativ auf das Image nieder. Seit dem Lifting 2011 verkauft das SUV sich aber zumindest weltweit gesehen mehr als ordentlich. In der Schweiz bleibt er aber mit 1 (!) Neuzulassungen im ersten Halbjahr mit Abstand das am wenigsten gefragte Modell der Marke – für Herr und Frau Schweizer ist der Compass im Vergleich mit den modischen Wettbewerbern offenbar ein wenig zu rustikal. Die Neuauflage könnte das ändern.

Willys MB in Originalverpackung

Willys MB in Originalverpackung

Willys MB in Originalverpackung

 

“Bei Garantieansprüchen senden Sie die Ware bitte originalverpackt an uns zurück … ”

4x4Schweiz-Fun: Willys MB Originalverpackung, bei Garantieansprüchen bitte originalverpackt an uns zurück senden

 

Jeep schickt zwei Frauen in die Wüste.

Jeep schickt zwei Frauen in die Wüste.

Jeep schickt zwei Frauen in die Wüste.

 

Genauer gesagt zur “Rallye Aïcha des Gazelles”, einem ganz besonderen Rennen. Zugelassen sind nämlich nur Frauen. Nicht erlaubt hingegen sind GPS-Geräte und Mobiltelefone. Was also zählt, sind Geschick und Orientierung. Es gewinnt nicht das schnellste Team, sondern dasjenige, das am wenigsten Kilometer gebraucht hat. Sprich: Hindernisse, wie ausgetrocknete Flussbette und vor allem Sanddünen werden nicht um-, sondern über- und durchfahren.

Régine Zbinden und Eva Steiner nehmen bereits zum 3. Mal mit ihrem Jeep Wrangler an der Rallye Aïcha des Gazelles teil

Reicht es für die Waadtländer Jeep-Gazellen diesmal zum Sieg?

Vor rund zwei Jahren haben sich Régine Zbinden und Ela Steiner entschieden, etwas in ihrem Leben zu ändern. Régine Zbinden hat sich darauf einen Jeep Wrangler gekauft sich zusammen mit ihrer Kollegin kurz darauf ein erstes Mal für die Rallye Aïcha des Gazelles angemeldet – und das gänzlich ohne Offroad-Erfahrung. Bei diesem ersten Abenteuer fuhren sie gleich in die Top 10. Motiviert von diesem Erfolg, nahmen sie auch im vergangenen Jahr teil und wurden ausgezeichnete Zweite.

Vom 23. – 31. März werden sie mit insgesamt 165 Teams in vier Kategorien sieben Etappen und rund 2’500 Kilometer durch Marokko in Angriff nehmen. Die Vorbereitungsphase für Runde drei an der Rallye Aïcha des Gazelles ist abgeschlossen. Und da die beiden Schweizer Jeep Testimonials sind, gab es noch ein hübsches Sponsorenpäckchen oben drauf.

Der Wrangler wurde mit viel italienischer Hingabe für die beiden Offroad-Ladies von den kreativen Profis von Garage Italia Customs mit einer gewissen weiblichen Note verziert. Inspiriert von der Wüste Marokkos gestalteten die Künstler das Fahrzeug mit einem speziellen Effekt, dass der sonnenverbrannten Erde der Wüste Marokkos ähnlich sieht.

Régine Zbinden und Eva Steiner nehmen bereits zum 3. Mal mit ihrem Jeep Wrangler an der Rallye Aïcha des Gazelles teil

Rallye Aïcha des Gazelles unterstützt lokale Bevölkerung

Die Rallye Aicha des Gazelles erfüllt neben Spass und Abenteuer der Fahrerinnen auch einen Wohltätigkeitszweck für die Bevölkerung von Marokko. Mit den Einnahmen der Rallye werden Ärzteteams finanziert, die zwischenzeitlich das ganze Jahr über Nomaden und die Bewohner abgelegener Dörfer und Siedlungen im südlichen Teil Marokkos versorgen. Während der Rallye fährt ein medizinischer Konvoi mit einer mobilen Klinik durch das Land. Acht Ärzte kümmern sich um die lokale Bevölkerung und behandeln dabei über 4‘500 Patienten kostenlos behandelt. Zusätzlich wurden Schulen finanziell unterstützt und ein Waisenhaus eingerichtet.

Wir werden über die beiden und auch die anderen Schweizerinnen berichten, die an der Frauenrallye teilnehmen.

Jeep Studien zum Verlieben.

Jeep Studien zum Verlieben.

Jeep Studien zum Verlieben.

 

Jeden Winter treffen sich Jeep-Designer, Ingenieure und Hersteller und planen unter Ausschluss der Öffentlichkeit für die alljährliche „Easter Jeep Safari“ in der Moab-Wüste spannende Konzeptfahrzeuge. Wir finden, da sind einige spannende Jeep Studien dabei.

Auburn Hills/USA. Sieben Konzeptfahrzeuge für die Oster-Feier: Wie jedes Jahr bringt Jeep gleich mehrere Studien zum Treffen seiner Markenfans in die Moab-Wüste mit. Diesmal gibt es bei der „Easter Jeep Safari“ in Utah unter anderem zwei Modelle im Retro-Stil zu sehen.

Die Jeep Studien sollen als Showcars die Besucher der Rallye in der Wüste Utahs beeindrucken und unterhalten. Serienpläne gibt es nicht. Einige Komponenten der Fahrzeuge finden sich jedoch in den Zubehör- und Teilekatalogen der Marke, teils allerdings nur in den USA.

4x4Schweiz-News: Jeep Studie Short Cut, eine Hommage an den Jeep-Klassiker CJ-5, Frontansicht

Als Hommage an den Jeep-Klassiker CJ-5 will die Studie Short Cut mit ihren charakteristischen Türausschnitten verstanden werden

4x4Schweiz-News: Jeep Studie Short Cut, eine Hommage an den Jeep-Klassiker CJ-5, Heckansicht

Verkürzter Radstand und roter Lack machen das Showcar auf Wrangler-Basis zum Hingucker

4x4Schweiz-News: Jeep Retro Studie FC 150, Frontansicht

Ebenfalls einen Blick in die Vergangenheit wirft die Studie FC 150, die im Stil des gleichnamigen Mini-Lkw aus den 50er-Jahren auftritt.

4x4Schweiz-News: Jeep Retro Studie FC 150, Heckansicht

Basis ist auch hier der Geländewagen Wrangler

4x4Schweiz-News: Jeep Studie Trailcat, die wohl spektakulärste Studie seit langem von Jeep, Frontansicht

Die spektakulärste Studie des Jahres dürfte der Jeep Trailcat sein

4x4Schweiz-News: Jeep Studie Trailcat, die wohl spektakulärste Studie seit langem von Jeep, Heckansicht

In dem verlängerten Wrangler arbeitet ein 520 kW/707 PS starker 6,2-Liter-V8-Benziner

 

Dazu gibt es mit dem Crew Chief 715 und dem Comanche Pick-up Studien im Militär-Stil, den für den Abenteuereinsatz entwickelten Trailstorm und einen für den Offroad-Einsatz aufgepeppten Renegade mit dem Beinamen Commander.

Jeep Comanche concept

Jeep Comanche concept

Jeep Comanche concept

Jeep Comanche concept

4x4Schweiz-News: Jeep Studie Crew Chief 715 concept

Jeep Crew Chief 715 concept

4x4Schweiz-News: Jeep Studie Crew Chief 715 concept

Jeep Crew Chief 715 concept

4x4Schweiz-News: Jeep Studie Jeep Trailstorm Commander

Jeep Wrangler Trailstorm concept
Als Basis diente ein Wrangler Unlimited. Das Trailstorm concept hat ein 2-Zoll-Lift-Kit mit Fox Dämpfern, Dana44 Vorder- und Hinterachse und einen 3,6-Liter-Pentastar V-6 mit 5-Gang-Automatikgetriebe aus dem Wrangler-Regal.

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Fahrbericht: Jeep Grand Cherokee SRT 6.4L V8

Fahrbericht: Jeep Grand Cherokee SRT 6.4L V8

Fahrbericht: Jeep Grand Cherokee SRT 6.4L V8

 

Drückt man sein Gaspedal auf Anschlag, bricht eine Stampede los. Wie eine Herde wilder Bisons brüllt und trampelt der 468 PS starke Jeep Grand Cherokee drauf los. Schier unaufhaltsam und nahezu unvergleichlich. Ernüchterung macht sich höchstens beim Blick auf die Verbrauchsanzeige breit.

Der Erstkontakt ist heftig, der daraus entstehende Eindruck bleibend: Mit 624 Nm Drehmoment schiebt der Häuptling aller Grand Cherokees an, als wolle er den unter ihm liegenden Asphalt in die ewigen Jagdgründe schicken. Den Piloten drückt der Grand Cherokee SRT (das Kürzel steht für Chryslers Haustuner „Street and Racing Technology“) dabei in perfekt geformte, belüftete Sportsitze. Das versüsst den Akt des in USA „Pedal to the metal“ genannten Kickdowns zusätzlich. Mit der sich linear ausbreitenden Urgewalt des 344 kW/468 PS starken 6,4 Liter grossen V8-Saugmotors gebärdet sich Jeeps sportliches Flaggschiff mächtig und impulsiv, aber nicht brutal oder unberechenbar. Gewalt der sanften Art, begleitet von einem mächtig sonoren V8-Sound.

Jeep Grand Cherokee SRT Front

Es muss nicht immer Downsizing sein

Mit dem überwältigenden Klang des 6,4-Liter-HEMI-Kraftwerks konkurriert ein konzertant klingendes 7.3 Surround Sound-System von Harman Kardon: V8-Verbrennungsgeräusch gegen 825 Watt Musik, zwei armdicke schwarze Auspuffrohre gegen 19 „GreenEdge“ Hochleistungs-Lautsprecher inklusive Subwoofer und aktiver Geräuschunterdrückung. Überhaupt hat Jeep beim Interieur des SRT aus dem Vollen geschöpft: Carbon-Dekor, Aluminium-Pedale, ein angeschrägtes Sport-Lederlenkrad sowie ein optisch und haptisch gefälliger Mix aus Nappa-Leder und Velours werten den Innenraum des 4,85 m langen Jeeps passend zur Motorpower auf.

Auch technisch wird dem SRT-Bändiger allerhand geboten. Um die unbändige Kraft kontrolliert auf Asphalt oder auch losen Untergrund zu bringen, sorgt ein permanentes Allradsystem für intelligente Kraftverteilung auf alle vier Räder. Das funktioniert selbst bei heftigem Drehmomenteinsatz ohne Tadel. Die Lenkung hingegen müsste sich präziser anfühlen, um mit dem Gesamtpaket voll mithalten zu können. Und die adaptive Dämpferregelung „Selec Trac“ ist im „Auto“-Modus bereits hart, im „Sport“-Modus dann beinhart. Vorteil wenigstens: Für ein geländegängiges Fahrzeug wieselt der Grand Cherokee SRT überraschend leichtfüssig durch Wechselkurven.

Jeep Grand Cherokee SRT Interior

Jeep hat beim Interieur des SRT aus dem Vollen geschöpft: Carbon-Dekor, Aluminium-Pedale, ein angeschrägtes Sport-Lederlenkrad sowie ein optisch und haptisch gefälliger Mix aus Nappa-Leder und Velours

Was uns noch auffiel: Für einen derart dynamischen Gross-SUV mit entsprechenden Seitenkräften sollte der Grand Cherokee dem rechten Bein des Fahrers mehr Halt bieten. Und die Alu-Pedale für Bremse und Gas liegen sehr nah beieinander, woran man sich allerdings gewöhnt. Nahezu perfekt dagegen muten Materialqualität und Verarbeitung im SRT an. Die Achtgang-Automatik arbeitet fehlerfrei und weckt höchst selten das Bedürfnis über Schaltpaddel am Lenkrad die Stufen selbst zu bestimmen. Neben grösstenteils sehr guter Bedienung geniesst der SRT-Bändiger eine gute Rundumsicht. Seine Passagiere kommen wie er in den Genuss guter Platzverhältnisse. Das Kofferraumvolumen des Jeep Grand Cherokee ist mit 782 Litern üppig, das maximal mögliche von 1’554 Litern ebenso passabel wie 520 kg Zuladung.

Der SRT ist eben nicht nur so stark wie eine Herde Bisons, er säuft auch so.

Aber 2,4 Tonnen Lebendgewicht wollen mit reichlich Aufwand bewegt werden. Das merkt man beim Grand Cherokee SRT zwar nicht beim Antrieb, denn der 6,4-Liter-V8 katapultiert ihn immerhin in 5,0 s aus dem Stand auf 100 km/h. Sehr wohl bemerkbar macht es sich jedoch beim Verbrauch: Offiziell gelten nach ECE-Norm 14 l/100 km. Den Wert auf deutlich über 20 Liter hochzutreiben, ist möglich. Im realistischen Mix landet man je nach Temperament des Fahrers bei 16 bis 18 Liter. Daran kann auch Zylinderabschaltung nichts ändern.

Jeep Grand Cherokee SRT Motor

Technische Daten – Jeep Grand Cherokee SRT 6.4L V8:

Fünftüriges, fünfsitziges Gross-SUV; Länge: 4,85 Meter, Breite: 1,95 Meter, Höhe: 1,75 Meter, Radstand: 2,92 Meter; Kofferraumvolumen: 782 Liter bis 1’554 Liter.
6,4-Liter-V8 HEMI, 344 kW/468 PS, max. Drehmoment 624 Nm bei 4.100 U/min, null bis 100 km/h: 5,0 s, Vmax: 257 km/h, Kraftstoffverbrauch: 14,0 Liter, CO2-Emissionen 327 g/km; Effizienzklasse: G; Abgsnorm: Euro 6; Listenpreis: 106’800 Franken

Jeep Winterfahrtraining Samedan 2015

Jeep Winterfahrtraining Samedan 2015

Jeep Winterfahrtraining Samedan 2015

 

Samedan, Sonnenschein, -13 Grad. Die idealen Vorraussetzungen für das diesjährige Winterfahrtraining von Jeep hat der Schneefall, der vor wenigen Tagen das Engadin nach langem Warten in die bekannte Winterlandschaft verwandelt hat, geschaffen. Auf der gefrorenen und planierten 60’000 m2-Fläche in Cho d’Punt steht neben den Fahrtrainern Walter und Ricardo auch die gesamte Jeep-Palette bereit und wartet auf die 13 angereisten Journalisten.

Ergonomie beim Fahren:

Im beheizten Zelt gibt es zur Einstimmung einen Kurs zum Thema „Ergonomie beim Fahren“ durch die Bewegungspädagogin Sabine Blum. Wie sitzt man richtig im Auto, um Ermüdung und Schmerzen im Genick, den Schultern und im Rücken vorzubeugen? Die richtige Sitzposition ist, mit ein paar kleinen Tricks, leicht zu ermitteln – und auch noch erstaunlich bequem.

Ergonomie beim Fahren

Fahren ohne Verspannungen und Rückenschmerzen. Professionelle Ergonomieschulung.

Physik bleibt Physik.

„Ein wenig Theorie schadet nie.“ Und warum ein 4×4 Fahrzeug auf Schnee und Eis zwar besser funktioniert aber auch keine Wunder vollbringen kann, beantworten professionelle, VSR geprüfte Instruktoren. Physik bleibt Physik und die Gesetze des „kammschen Reibkreises“ gelten, wie wir bald feststellen, auch für die Erfahrensten unter den 13 Autojournalisten. Spätestens nach der Einführung gilt auch die Ausrede, in der Schule in Physik einen Fensterplatz gehabt zu haben, nicht mehr.

Apropos Fensterplatz: Die verschneiten und von der Sonne angestrahlten Gipfel der Engadiner Bergwelt lassen die morgendlichen frischen -13 Grad Celsius schnell vergessen. Gut beraten ist, wer neben der Sonnenbrille auch Sonnencreme mithat. Denn wer mag bei dem Wetter und der Aussicht auf die neuesten Jeep-Modelle schon lange im beheizten Zelt sitzen?

Instruction

Die Physik des Fahrens. Theoriestunde mit professionellen Instruktoren.

Jeep im Schnee:

Aufgeteilt in zwei Gruppen werden ein Wrangler, ein Wrangler Unlimited, der neue Renegade, der New Cherokee, der Grand Cherokee sowie als Sahnestück ein Grand Cherokee SRT mit seinem 6.4 Liter Hemi-V8 unter professioneller Anleitung über die verschneite Bahn und um den Pylonen-Parcours gejagt. Vollbremsung aus gut 70 km/h auf verschneiter Fahrbahn, Kurvenfahrt, Lastwechsel. Und die Auswirkungen der verschiedenen Modi des Assistenzsystems „Selec-Terrain“ und elektronischen Helferlein ESC auf jene Manöver werden eingehend ausprobiert. Erstaunlich, was diese Programme zu leisten im Stande sind.

Nach einem gepflegten Mittagessen im „Schneezelt“ geht es weiter. Jeder der Teilnehmer hat die Gelegenheit jedes der Fahrzeuge mehrmals zu testen. Heiss umkämpft ist natürlich der Platz hinter dem Lenkrad des 468 PS starken SRT. Der sich trotz – oder besser gerade wegen – seiner scheinbar unbändigen Kraft sehr geschmeidig über die zunehmend vereiste Oberfläche bewegen lässt.

Jeep Winterfahrtraining Grand Cherokee SRT

Der Jeep Grand Cherokee SRT mit dem 6.4l Hemi V8 leistet 468 PS.

Sicher nach Hause:

In den Bergen wird es um diese Jahreszeit leider schon früh dunkel und so neigt sich das Jeep Snow Training seinem Ende entgegen. Mit dem guten Gefühl, einiges gelernt und sein Fahrzeug bei den winterlichen Fahrverhältnissen besser im Griff zu haben, treten wir die Heimreise ins Unterland an. Die Instruktoren erinnern uns nochmals freundlich aber eindringlich, den Julierpass nicht mit dem Testgelände zu verwechseln.

Das Jeep Winterfahrtraining:

Auf Eis und Schnee sicher zu fahren will gelernt sein. Und geübt werden. Buchen kann man das Jeep Winterfahrtraining ab CHF 460.00 auf www.jeep.ch. Die Plätze sind begehrt und für 2015 bereits vergeben. Doch der nächste Winter kommt bestimmt!

Unlimited Fahrspass. Langzeit-Fahrbericht des Jeep Wrangler 2.8 CRD Sahara

Unlimited Fahrspass. Langzeit-Fahrbericht des Jeep Wrangler 2.8 CRD Sahara

Unlimited Fahrspass. Langzeit-Fahrbericht des Jeep Wrangler 2.8 CRD Sahara

 

Ein Spielzeug für grosse Jungs. Oder taugt der Jeep Wrangler Unlimited 2.8 CRD auch im Alltag, wenn man nicht mit Pferdeanhängern oder einer abgelegenen Alpwirtschaft zu tun hat und meistens lediglich den Weg ins Büro unter die Räder nimmt?

Der Ur-Wrangler:

Seit 1941 gib es ihn nun; den Jeep. Zwischenzeitlich ist dieser Markenname für „Geländewagen“ sogar das, was „Tempo“ für Taschentücher darstellt: ein Gattungsbegriff. Alles was allradgetrieben und mehr oder weniger kastenförmig auf vier Rädern fährt, ist ein Jeep. Egal ob von Landrover, Toyota, Nissan oder Suzuki, letzterer hierzulande allerdings gerne auch liebevoll mit „Jeepli“ betitelt. Das muss man erst mal schaffen. Oder haben Sie schon mal gehört, dass jemand einen tiefliegenden Zweitürer grundsätzlich als Porsche bezeichnet, auch wenn Mazda oder vielleicht Opel drauf steht?

Ursprünglich wurde der als Willys in die automobile Geschichte eingegangene Wagen um 1940 für die US-Militärs entwickelt. Diese suchten ein kleines und geländegängiges Fahrzeug, das günstig in grosser Stückzahl hergestellt werden konnte. Neben Ford zeigten auch die American Bantam Car Company und die Willys-Overland Company, die den Namen „Jeep“ 1950 als Markennamen schützen liess, ihre Prototypen. Über den Verlauf der endgültigen Auftragserteilung herrscht Unklarheit. Was aber die Zeit unbeschadet überdauert hat, sind die Werte der Marke, die nach wie vor kompromisslos für Geländegängigkeit steht. Und die Design-Symbolik, wie den siebenfachen vertikalen geschlitzten Grill, die eckigen Radläufe und, im Falle des Wrangler, die runden Scheinwerfer.

73 Jahre Später: PS, Energieeffizienz und Partikelfilter.

Seit nun gut zwei Jahren kurve ich mit einem Nachkommen des Willys durch die Lande: dem Jeep Wrangler Unlimited mit dem 2.8 CRD-Motor in der Ausführung “Sahara“. Rein optisch hat er sicherlich die meisten Gene des Uropas mitbekommen. In der Zeit habe ich nun etwas über 40’000 km gemacht –und so ziemlich jeden davon genossen. Als Antrieb zur Auswahl standen der erwähnte 2.8 Liter Diesel mit 200 PS oder ein 3.6 Liter V6 Benziner, der 284 PS leistet und laut Hersteller in der Version „Sahara Unlimited“ mit 11.7 Litern auf 100 km unterwegs sein soll. Da hören sich die aufgerufenen 8.8 Liter des Diesels in derselben Version doch etwas zeitgemässer an. Auch wenn ich diesen Wert im Alltag nie erreicht habe. Selbstverständlich ist auch der Partikelfilter an Bord und die Energieeffizienz wird mit der bei den Strassenverkehrssteuern noch erträglichen Klasse D angegeben. Soviel zur Umwelt.

Langeweile Ade.

Kaufentscheidend für den Wrangler mit der Typenbezeichnung „JK“ und dem Zusatz „Unlimited“, was in dem Fall für 4 Türen steht, war für mich neben den Kriterien “Allrad” und “Alltagstauglichkeit” vor allen Dingen der Aspekt “nicht langweilig”. Ganz klar; mit seinen kantigen Formen und der bei der Europavariante des Fahrzeuges zugegebenermassen nicht sehr gelungenen riesigen Frontstossstange ist er nicht jedermanns Sache. Eigentlich kaum jemandes Sache, denn die Begegnungen mit anderen Wrangler-Piloten sind auf den Schweizer Strassen relativ selten. Und werden mit einem freundlichen Gruss, den wir auch von Defender-Fahrern untereinander kennen, quittiert. Genau diese Dinge sind es, die den Jeep zu dem Auto machen, das er ist.

Die Entscheidung, auf das Top-Modell “Rubicon” und die damit verbunden stärkeren Dana-44-Achsen, eine Untersetzung von stattlichen 4:1 und den auf Knopfdruck trennbaren Stabilisator zu verzichten, ist – in meinem Fall – der Vernunft geschuldet: Weil hierzulande Steilauffahrten im Wald oder trockenen Bachbetten doch eher die Seltenheit sind, brauche ich diese feinen Features, die laut Werksangaben übrigens mit 0,5 Litern Mehrverbrauch zu Buche schlagen, schlicht und ergreifend nicht. Die Starrachsen sind für den Einsatz als Alltagsfahrzeug, das ab und an mal auf eine Alp fährt, mehr als grosszügig dimensioniert, und die zuschaltbare Untersetzung ist mit 2.72:1 ebenfalls weitaus ausreichend.

Die für einige Franken weniger erhältliche Ausführung „Sport“ war mir persönlich zu spartanisch, sollte der Jeep doch mein Alltagsauto werden, mit dem nicht nur die im Winter wöchentlich anstehenden Touren ins Gebirge, sondern auch fröhliches Staustehen in der Rushhour, längere Urlaubsfahrten oder auch Auftritte als Hochzeitsfahrzeug gemeistert werden.

Nach dem Ausmerzen anfänglicher Kinderkrankheiten wie z.B. einer nach 13’000 km offroadfreiem Betrieb ausgeschlagenen Lenkstange, zweimal wegen Goldfischglas-Effekt – aussen trocken, innen Wasser – gewechselten Blinkern vorne, neue Scheinwerfer – das selbe Problem mit dem Wassereintritt – und zwei neuen Wischwasserbehältern samt Pumpe, dort blieb das Wasser, im Gegensatz zu den Lampen, eben nicht drin, läuft “der Dicke” anstandslos.

Der 2.8 Liter CRD Motor aus dem Regal von VM Motori, die seit 2013 komplett zu Fiat gehören, brummt zufrieden und zuverlässig vor sich hin. Lässt man sich nicht all zu oft zu einem kräftigen Tritt auf das Gaspedal verleiten, bewegt man den Jeep knapp unter 10 Litern im 3/3-Mix. Ein ganz passabler Wert, wenn man die 2.3 Tonnen Gesamtgewicht, die Reifendimension von 245/75/17 und den CW-Wert einer Schrankwand bedenkt. Den Kickdown lässt das 5-Gang-Getriebe, das übrigens aus dem Mercedes ML stammt, über den etwas trägen 5-Stufen-Automaten einen tieferen Gang einlegen, und die 200 Pferdchen treiben den Wagen unerwartet munter nach vorne und in 10.6 Sekunden auf Hundert. Schluss ist dann bei 172 km/h. Was bei dem tatsächlich geländegängigen Fahrwerk auch reicht.

Innen hui – aussen auch.

Für einen Amerikaner ist wider erwarten selbst die Verarbeitung ganz in Ordnung und das Design kann sich sehen lassen. Der Innenraum wartet mit ansprechenden Rundinstrumenten, grob anmutenden, grossen Zierschrauben und Staunetzen anstelle der herkömmlichen Türfächern auf. Witzige Details, die dem Wagen seinen Charme verleihen. Ein Multimedia-Navigationsgerät mit 30GB Festplatte und CD/DVD ist natürlich auch auf der Aufpreisliste zu finden. Ebenso wie eine edle Lederausstattung mit Sitzheizung vorne, die aber irgendwie nicht so recht zu dem doch eher groben Auto passen will, dessen Urgene auf alles andere als auf Luxus programmiert sind. Auch wenn elektrische Fensterheber heutzutage wohl kaum mehr als Luxus bezeichnet werden können – es hat einen Moment gedauert, bis ich die gross dimensionierten und zentral im Armaturenbrett, direkt unterhalb des Unterhaltungssystems platzierten, Schalter gefunden hatte. Die Antwort auf die Frage, warum man so etwas dort anbringt, geben die grossen Schrauben an den Türscharnieren: Die Türen sind komplett abbaubar. Fahren, wie es schon im Willys möglich war. Und so folgt für einmal die Form der Funktion. Erfrischend „old school“ so etwas!

Nicht ganz so komfortabel geht es auf der Rückbank zu. Trotz guter und auch für grosse Menschen geeigneter Beinfreiheit. Die Sitzflächen sind relativ kurz und die Sitzpositionen dadurch etwas gewöhnungsbedürftig. Für Kinder kein Problem; die Kleinen haben schon beim „reinklettern“ ihren Spass an dem Auto. Und der grosszügig dimensionierte Kofferraum nimmt es auch mit zwei Kinderwagen auf.

Das bei uns serienmässig verbaute Hard-Top leistet in Sachen Dämmung und Isolation erstaunlich gute Arbeit. Sicherlich keine Minergie-Hütte, doch für ein Gespräch in normaler Lautstärke mit dem Beifahrer bei 140 km/h reicht es allemal. Im US-Zubehörhandel sind ausserdem passgenaue Dämm-Matten für das Hardtop erhältlich. Die sogenannten “Noise-Killer” sollen die Geräuschkulisse noch mal um ein paar Dezibel absenken und auch der Heizung die Arbeit erleichtern.

Der Jeep Wrangler Unlimited ist nicht nur das derzeit einzige viertürige Cabrio auf dem Markt. Mit wenigen Handgriffen lässt sich das fest verschraubte Hardtop an sonnigen Tagen auch zum Targa wandeln. Assoziationen zum legendären Bandit-TransAm werden wach. Allerdings auch nur beim Blick nach oben. Eine gute Alternative wenn man keinen Platz zum Lagern des ganzen Daches – oder einfach keine Lust zum Schrauben hat; die Demontage des Hardtops und die Montage des Faltverdecks, welches Jeep sinnigerweise “Sunrider” nennt, nehmen schon ein paar Stunden und helfende Hände in Anspruch. Doch unterstreicht das offene Fahren natürlich nochmals den Spassfaktor, den das Auto von sich aus schon vermittelt. Überall hin kommen und dabei möglichst viel Spass haben, scheint die Devise zu sein. Zumindest geht es mir so, wenn ich mit dem Wrangler unterwegs bin.

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Der Jeep Wrangler Unlimited ist das einzige viertürige Cabrio am Markt. (Foto: www.jeep.com)

Leise rieselt der Schnee…

Im Winterbetrieb spürt man das Gewicht des Wagens. Mit. 2.3 Tonnen bringt “der Dicke” doch einiges auf die Wage, was bei rutschigen Verhältnissen zu ein wenig Kribbeln im Popometer führen kann. Es braucht nur wenig, dass der im normalen Modus auf der Hinterachse getriebene Jeep nicht mehr vom Fleck kommt – und/oder das ESP schützend eingreift. Mit manuell zugeschaltetem Allrad aber gibt es kaum noch etwas, das ihn aufhält. Auf Untergrund mit ausreichend Traktion sollte man darauf aber verzichten; unguten Verspannungen machen sich bemerkbar, wenn die Vorderräder im Allrad-Modus zuviel Grip aufbauen.

Apropos Winter: Die Ami-typischen Ganzjahresreifen Goodyear Silent Armor in der hierzulande kaum erhältlichen Exotendimension 245/75 rollen natürlich auf eleganten Alus daher. Auch wenn die Reifen das geschützte Schneeflockensymbol tragen, habe ich mich für den Alpenlandwinter doch für „richtige“ Winterreifen entschieden. Sie weisen neben dem Schneeflockensymbol auch den entsprechenden Profilschnitt. Auch wenn die Goodyear erstaunlich gut funktioniert haben, bieten die Nokian Hakkappelitta LT2 aus dem hohen Norden doch nochmals einen ganz anderen Halt. Ausserdem waren es zum Zeitpunkt des Kaufes die einzigen in dieser Dimension verfügbaren Schlappen auf dem Schweizer Markt.

Sollte es dann trotz des klassischen Allradantriebes und toller Reifen doch mal nicht mehr weitergehen, bietet der Sahara eine zusätzliche Untersetzung. Für extreme Bergabfahrten ausserdem eine elektronische Bergabfahrhilfe, die auch bei eingeschneiten Bergstrassen ein gutes Gefühl vermittelt.

Artgerechte Haltung.

Über die Geländetauglichkeit des Wagens brauche ich mich hier nicht auszulassen. Die ist unbestritten und von vielen Kollegen mehrfach erprobt und bewiesen. Kaum eine Steigung, die der Jeep nicht meistert. „Wo kein Weg ist, ist ein Jeep“ heisst es. Diese Eigenschaft wollen wir dem Urvater der Offroader definitiv nicht in Abrede stellen.

Unlimited Platz?

Platz bietet der Unlimited einigen. Allerdings müssen lange Gegenstände wie z.B. Skis schon ab 1.60 m quer in den durch eine im Verhältnis 60:40 geteilt abklappbare Rückbank verlängerten Kofferraum gelegt werden. Und das trotz einer Fahrzeuglänge von 4.75 m. Aber die Zubehörindustrie schläft natürlich nicht und so gibt es für den Nachfahren des militärischen Ur-Vaters der Offroader eine Palette an Umbau- und Zubehörteilen, die zu überschauen schon einen Doktortitel nötig macht. Wie auch einen voll begehbaren Dachträger. Was davon dann auf Schweizer Strassen zugelassen ist, steht aber nochmals auf einem ganz anderen Blatt.

Jeep_Wrangler_Unl_Sahara_Back_Trunk

Um Skier über 180 cm in den Kofferraum zu packen muss die Rückbank umgeklappt werden. Und auch dann passen sie nur diagonal.

Neben dem Original-Zubehör von Mopar® ist die US-Firma Rugged Ridge® wohl mit der grösste Anbieter von mehr oder weniger nützlichen Teilen für den JK. Beziehen kann man das Meiste über das Internet. Wer nicht direkt in den USA bestellen möchte, ist bei Calonder US Cars in Dietikon gut aufgehoben. Dort bekommt man auch die hierzulande offiziell nicht erhältliche Version mit dem 6.4l Hemi V8. Auch im nahen Ausland findet man bei diversen Anbietern wie z.B. www.4-wheel-parts.de oder auch www.meinjeepshop.de eine Vielzahl an Teilen.

Mein unlimited Fazit:

Der JK Unlimited bietet neben Platz und einer Reihe nützlicher und angenehmen Features vor allem richtig viel Fahrspass. Auch wenn die Bauart des Wagens mit klar ersichtlichem Kunststoff auch an der Karosserie hierzulande etwas an Playmobil erinnert. Oder vielleicht gerade deshalb. Mit Sicherheit aber ist er mehr als nur ein Spielzeug für grosse Jungs (und Mädels) und absolut alltagstauglich. Wer sich mit der amerikanischen Art des Autobaus anfreunden kann oder sogar Spass daran hat, ist hier besser aufgehoben als in der Beinahe-Perfektion, die wir von europäischen Herstellern gewohnt sind – und die doch zunehmend langweilt. Im Wrangler weht auf jedem Kilometer ein kleiner Hauch von Abenteuer, der einen insgeheim nach einem Cowboyhut und einem Glimmstängel der entsprechenden Marke sehnen lässt.

Fotos: Nils Deparade

Der kleine Jeep Renegade, das neueste Mitglied der amerikanischen 4×4-Kultmarke.

Der kleine Jeep Renegade, das neueste Mitglied der amerikanischen 4×4-Kultmarke.

Der kleine Jeep Renegade, das neueste Mitglied der amerikanischen 4×4-Kultmarke.

 

Gerade war der neue Renegade noch zur Weltpremiere am Automobilsalon in Genf und jetzt steht er ab 25. Oktober, rechtzeitig zum Winterbeginn, beim offiziellen Schweizer Jeep Partner. Mike Manley, CEO Jeep, sagt: „Er setzt neue Massstäbe bei Fahrverhalten und Effizienz, garantiert aber gleichzeitig die überlegenen 4×4-Fähigkeiten, die von einem Jeep erwartet werden.

Insgesamt stehen 16 mögliche Motor/Getriebe-Kombinationen für den Jeep Renegade zur Verfügung – so viele wie noch für keinen Jeep zuvor.

Mit insgesamt 16 Motor-Getriebekombinationen will der Jeep Renegade die klassenbeste Kombination aus Geländefähigkeit und Kraftstoffeffizienz bieten. Geländeeigenschaft, Open-Air-Gefühl, Komfort auf und abseits der Strasse, umweltfreundliche Motoren, das erste Neungang-Automatikgetriebe in diesem Segment, eine komplette Sicherheitsausstattung und eine hohe Verarbeitungsqualität – das ist die Messlatte.

Hervorragende Geländeeigenschaften dank innovativen Vierradantrieben

Angelehnt an die 4×4-Technologie des ebenfalls neuen Jeep Cherokee, bietet der Jeep Renegade zwei der fortschrittlichsten Vierradantriebssysteme in seinem Segment. Beide verteilen die Motorkraft optimal zwischen beiden Achsen, im Extremfall bis zu 100 Prozent an ein einzelnes Rad. Der neue Jeep Renegade ist der erste Kompakt-SUV mit automatischer Entkopplung für Hinterachsantrieb und Transfer-Einheit. Das System schaltet nur dann stufenlos von Vorderrad- auf Vierradantrieb, wenn tatsächlich 4×4-Fähigkeiten gefordert sind.

Mehr zum Renegade gibt es hier auf der offiziellen Website von Jeep Schweiz

PS. Zur Markteinführung gibt es auch eine auf 150 Stück limitierte Sonderedition. Wer jetzt reserviert, profitiert von einem Preisvorteil von 3’500.- Schweizer Franken, 3 Jahre Swiss Free Service und einem 3.9% Leasing.

Heiss auf Rubicon X, Jeep Wranglers neuestes Modell

Heiss auf Rubicon X, Jeep Wranglers neuestes Modell

Heiss auf Rubicon X, Jeep Wranglers neuestes Modell

Manche Specials sind so speziell – ganz ehrlich, die will man gar nicht erst haben. Aber hier hat sich Jeep etwas ausgedacht, dass wirklich besonders daher kommt – und gefällt. Nämlich den Rubicon X. Erst im Frühling wurden die neuesten Offroad-Giganten aus dem Hause Jeep im Autosalon in Genf vorgestellt und bereits dort liess der charismatische Wrangler-Jeep sofort die Herzen höher schlagen.

Für Outdoor gemacht

Was hatte Jeep wohl im Sinn, als im Jahre 2002 der erste Wrangler mit dem Zusatz „Rubicon“ auf den Markt kam? Denn bekanntermassen steht der Ausdruck „den Rubikon überschreiten“ dafür, sich unwiderruflich in eine gefährliche Situation zu begeben. Gleichsam ist die Ausstattungsreihe Rubicon seither für den härteren Einsatz im Gelände und anspruchsvollste Strecken vorgesehen. Nicht nur durch seine verstärkten, hochleistungsfähigen Dana 44-Vorder- und Hinterachsen soll das neue Sondermodell jeder Aufgabe gewachsen sein. Die Offroad-Eigenschaften des Rubicon basieren auf dem zuschaltbaren Jeep-Allradantrieb, der die Leistung über ein zweistufiges Rock-Trac NV241-Verteilergetriebe mit einem Gelände-Untersetzungsverhältnis von 4,0:1 sowie elektrisch schaltbaren Tru-Lock-Differenzialsperren an der Vorder- und Hinterachse bezieht. Diese Differentialsperren sind für extrem langsame Fahrmanöver über Felsen oder steile Abfahrten geradezu gemacht, weil sie das Drehmoment gleichmässig unter den Rädern einer Achse verteilen und sie damit zu identischer Drehzahl zwingen – so sorgen sie für zusätzliche Traktion.

Ein weiteres exklusives Merkmal des Rubicon X ist das Active Sway Bar System (ASBS), ein elektronisch entkoppelbarer Querstabilisator, der die mögliche Verschränkung der Achsen im Gelände erhöht und damit zusätzlichen Federweg bei extremen Offroad-Fahrten freigibt.

Oberflächlich?

Seit Ende Juni ist der neueste Wrangler-Jeep nun auch in der Schweiz zu haben und zwar mit einigen Extras in Serie. Der Nachkomme des Willys MB ist als Sondermodell Rubicon X sowohl als Zweitürer als auch in der Langversion Unlimited erhältlich. Natürlich gibt es bei einem Neumodell keine Bullenfänger mehr, das ist für Fussvolk einfach zu gefährlich. Aber bei diesem Geländespezialisten wird ein Kühlergrill so gekonnt in Szene gesetzt, dass er mit manch massivem Frontschutzbügel – zumindest optisch – mithalten kann. Dieser markante Frontgrill mit sieben Lüftungsschlitzen ist serienmässig in „Medium Gloss Black” mit Einsätzen in Hochglanz-Schwarz zu haben.

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Das Original aller Geländewagen präsentiert sich zudem in verschiedenen Farbkombinationen wie zum Beispiel „Black” mit rotem Leder-Interieur oder „Bright White” mit schwarzem Leder-Interieur. Zur umfangreichen Offroad-Ausstattung gehört zudem die dunkelgrün getönte Sonnenschutzverglasung, die dem Rubicon-Modell ein aggressiveres Erscheinungsbild verleiht. Schwarz (Medium Gloss Black) lackierte 17-Zoll-Leichtmetallräder deuten das Potenzial des Rubicon X an, selbst anspruchsvollste Strecken bewältigen zu können. Die Mopar-Schwellerschutzrohre vermitteln den Eindruck erweiterter Funktionalität. Ausserdem zeigt sich der 4×4-Experte neuerdings mit einer Motorhaube mit Powerdome, zusätzlichen Ansaugluft-Einlässen und einem Reserverad-Hardcover in Wagenfarbe.

Wer auf „oben ohne“ steht, kann natürlich ganz besonders mit diesem legendären 4×4-Cabrio und seinem standardmässigen Dual-Top-Dach (Hard- und Softtop) die Freiheit des Offenfahrens erleben. Das Hardtop ist serienmässig in der Wagenfarbe lackiert und wird zusammen mit dem Sunrider-Softtop und dem dreiteiligen Freedom-Top in einem Paket angeboten.

Innen auch ein Offroader?

Der neueste Rubicon, der sich ein „Cross“ (wird im Englischen für Geländevarianten verwendet) als Allradkönner eigentlich schon längst verdient hätte (wenn denn Jeep bereits früher ein X verteilt hätte), kann aber auch mit seinem Innenleben punkten.  Das Sondermodell besticht mit Ledersitzen, beheizbaren Vordersitzen, Fussmatten im Mopar-Design sowie dem Ausstattungspaket „Komfort & Navigation” – letzteres enthält unter anderem ein hochwertiges Audiosystem mit MP3-fähigem CD/DVD-Laufwerk, das Navigationssystem 735N mit Touchscreen und 30 Gigabyte grosser Festplatte, die Bluetooth-Freisprecheinrichtung Uconnect mit USB-Anschluss sowie Seitenairbags vorne.

Haube auf!

Ob als Benziner 3.6 V6 mit 209 kW (284 PS) oder als Turbodiesel 2.8 CRD und 147 kW (200 PS). Die Motorisierungen sind jeweils in Kombination mit einem fünfstufigen Automatikgetriebe erhältlich.

Also los…

Dieser Allradexperte kann – wie man von der neuen Generation des leistungsfähigen Rubicon auch erwartet – extremste Offroad-Pisten mit grösster Sicherheit bewältigen. Somit verbindet dieses Rubicon-Modell seinen Abenteuerlook mit gewohnt höchster Geländegängigkeit und bietet gleichzeitig in Exklusivität und Komfort.

Die Sonder-Edition „Rubicon X” ist jetzt auch in der Schweiz bei allen Jeep Händlern bestellbar. Der Wrangler Rubicon X ist ab 62’900 Schweizer Franken zu haben, als fünftüriger Wrangler Unlimited Rubicon X kostet er CHF 67’900, und das unabhängig von der gewählten Motorisierung.