Ein Caddy fürs schnelle Abenteuer

Ein Caddy fürs schnelle Abenteuer

Ab ins Micro-Abenteuer. Mit Miniküche für Hobbyköche und Panoramadach für Verliebte. Der Caddy California mit variablem Wohn-, Schlaf- und Stauraum ist ein Allrounder für Alltag und Reise.
Als California ist der Caddy nun Mitglied einer traditionsreichen Reisemobil-Familie. Er basiert auf der neuen, fünften Caddy-Generation. Die durchdachte Camper-Ausstattung im Heck bietet den Reisenden ein neues ausklappbares Bett mit Tellerfedern und hochwertiger Matratze. Mit 1’980 x 1’070 mm ist das Bett für diese Klasse üppig. Optional kann der Caddy California mit einem 1,4m2 grossen Panoramadach, inklusive einer Verdunklungsmöglichkeit für die Nacht, bestellt werden. Damit profitieren die Reisenden tagsüber von einem lichtdurchfluteten Wohnraum und haben nachts die Möglichkeit die Sterne zu beobachten.
Weitere clevere Detaillösungen sind die herausnehmbaren Stautaschen in den hinteren Seitenfenstern, die gleichzeitig auch das Fenster verdunkeln. Die Lüftungsgitter für die Fahrerhaustüren, mit denen man auch bei Regen frische Luft in den geschlossenen Camper bekommt. Ein Beleuchtungssystem mit dimmbaren LEDs bringt abends Licht ins Dunkle und sorgt so auch für ein gemütliches Leselicht.

Der Caddy California ist mit allen Assistenzsystemen des Caddy erhältlich. Ein Highlight ist der „Travel Assist“ – ein System zum teilautomatisierten Fahren über den gesamten Geschwindigkeitsbereich. Insgesamt neunzehn verschiedene Assistenzsysteme stehen für den Caddy California zur Verfügung stehen und machen so das Fahren entspannter und sicherer.

Der Caddy California basiert auf der Ausstattungslinie des Caddy Life und ist mit dem 75 PS/55 kW TDI-Motor zum Peis ab 30’370.- inkl. MwSt. erhältlich.

Sondermodell VW Caddy California Spirit mit Miniküche

Erstmalig gibt es den Caddy ab Werk auch mit einer Miniküche, die nach hinten aus dem Heck gezogen wird. Diese bietet neben einem Gaskocher und einer einfach zu reinigenden Arbeitsfläche auch einen grossen ausziehbaren Staukasten mit integrierter Besteckschublade. Das Sondermodell Caddy California Spirit mit dem 2.0 TDI-Motor und 102 PS wird zum Preis von CHF 28’550.- inkl. Mwst angeboten.

VW: ID Buzz wird in Katar zum Fussball-WM-Shuttle

VW: ID Buzz wird in Katar zum Fussball-WM-Shuttle

VW: ID Buzz wird in Katar zum Fussball-WM-Shuttle

 

Während der Fussball-WM 2022 richten sich die Augen der Welt nach Katar. In der Hauptstadt Doha soll in dieser Zeit öffentlichkeitswirksam eine Flotte autonomer ID Buzz unterwegs sein.

VW ID Buzz

VW Nutzfahrzeuge und der Qatar Investment Authority (QIA) haben vereinbart, bis 2022 eine flotte autonom fahrender Shuttlefahrzeuge und Busse in das öffentliche Nahverkehrssystem der katarischen Hauptstadt Doha integrieren zu wollen. Eine entsprechende Vereinbarung für das „Project Qatar Mobility“ wurde jetzt von Vertretern des Autokonzerns und des Emirats unterzeichnet.

VW bündelt bei diesem Projekt erstmals die Kompetenzen der Geschäftsbereiche Nutzfahrzeuge, Scania, Moia und AID (Autonomous Intelligent Driving). Als Fahrzeuge sollen neben 10 Scania-Bussen zum Transport grösserer Gruppen auch 35 elektrisch getriebene Mini-Shuttle auf Basis des ID Buzz eingesetzt werden. Letztere bieten dann Platz für bis zu vier Fahrgäste. Die Fahrzeuge werden mit einem von AID entwickeltem System zum autonomen Fahren ausgerüstet. Zudem steuert der Ridepooling-Taxidienst Moia eine Buchungs-App sowie die Software-Lösung für intelligentes Ridepooling bei.

VW ID Buzz

Für 2020 sind erste Tests geplant, ein Jahr später will man das Projekt in einen Probebetrieb überführen. Für 2022, wenn Katar die Fussball-WM ausrichtet, ist dann der Regelbetrieb geplant. Allerdings sollen die Fahrzeuge ausschliesslich auf teilfixierten Routen im Bereich West Bay eingesetzt werden. VW sieht darin ein Leuchtturmprojekt, in dessen Rahmen ein ganzheitliches Ökosystem für autonomes Fahren entsteht, welches als Blaupause zur Transformation urbaner Mobilität dienen soll.

 

 

 

Voll elektrisch: VW bringt den Buggy zurück

Voll elektrisch: VW bringt den Buggy zurück

Voll elektrisch: VW bringt den Buggy zurück

 

Am Automobil-Salon in Genf wird er DER Publikumsmagnet sein: der VW I.D. Buggy.

Angelehnt an die populären US-Strandbuggys basiert die Studie auf dem Modularen E-Antriebsbaukasten (MEB), der Konzern-Plattform der Zukunft. Klaus Bischoff, Chefdesigner der Marke Volkswagen, erklärt das Phänomen: „Ein Buggy ist mehr als ein Auto. Es ist ein automobiles Lebens­gefühl. Das spiegelt sich auch im neuen I.D. Buggy wider, der zeigt, wie die moderne Interpretation eines solchen Klassikers aussieht und vor allem, wie emotional Elektromobilität sein kann.”

Albar Buggy

Erinnern Sie sich noch an den legendären Strandbuggy? Basierend auf den VW Käfer-Chassis entstanden bis in die 1980er Jahre weltweit rund 250’000 individuelle Fahrzeuge in Kleinserien und Unikaten. Auch das Schweizer Unternehmen Albar baute sehr erfolgreich Buggys.

Albar Buggy

Moderne Interpretation

Der konzeptionelle Ansatz des vollelektrischen Buggy orientiert sich an den historischen Vorbildern und verzichtet auf ein festes Dach und konventionelle Türen. Dazu: freistehende Räder mit Offroad-Reifen und offene Seitenschweller.

Die Studie feiert seine Premiere auf dem 89. Internationalen Automobil-Salon in Genf (7. bis 17. März 2019).

Der lange Weg: 16’000 km-Roadtrip mit dem VW Touareg

Der lange Weg: 16’000 km-Roadtrip mit dem VW Touareg

Der lange Weg: 16’000 km-Roadtrip mit dem VW Touareg

 

Lasst das Abenteuer beginnen! Heute Vormittag, am 1. März 2018, wurde vor dem Haupteingang des Volkswagen Werks in Bratislava das Startsignal für die Rekordfahrt mit dem neuen Touareg gegeben. In den nächsten Wochen werden wir mehr als 16’000 Kilometer zurücklegen.

Die Route des Projekts Bratislava nach Beijing

Die Route des Projekts Bratislava nach Beijing verlief durch elf Länder: Slowakei, Österreich, Tschechische Republik, Polen, Litauen, Lettland, Estland, Russland, Kasachstan, Mongolei und China.

Roadtrip mit dem VW Touareg von Bratislava nach Peking

Etwas mehr als tausend Kilometer liegen gleich am ersten Tag an. „Strecke machen!”, lautet die Devise. Keine Stunde später sind wir im Herzen der Alpenrepublik. Gerade einmal 55 Kilometer trennen Wien von Bratislava – das ist der geringste Abstand aller europäischen Hauptstädte.

Riga

Sonnenuntergang in Riga

Der erstaunlichste Moment in Riga ist der Sonnenuntergang über dem Meer.

Nächster Halt Riga. Für die spontane Idee, unseren Touareg am Meer zu fotografieren, werden wir mit einemherrlichen Panorama belohnt. Auch im Winter sind die Ostseestrände voller Leben. Wo sich im Sommer schneeweisse Sandstrände ausbreiten, lockt im Winter eine sehr solide Eisdecke.

ST. PETERSBURG

Einheimische fahren Ski und Schlittschuh auf dem Eis.

St. Petersburg begrüsst uns mit märchenhaftem Wetter. Auf den Strassen leichter Frost, die Sonne scheint strahlend hell, und komplette Windstille. Das Leben in der Winter-Wonderland-Stadt spielt entlang der Newa und auf den zugefrorenen Kanälen, auf der grössten Wasserstrasse der Stadt herrscht viel Verkehr. Warm eingepackte Menschen wuseln von Ufer zu Ufer, Touristen fotografieren die Kulisse, Einheimische fahren Ski und Schlittschuh auf dem Eis!

Unser Auto zieht die Leute an wie ein Magnet. Jeder Vorbeifahrende starrt auf dieses unbekannte, getarnte Auto. Die Passanten machen ganz aufgeregt Fotos. Ein Erlkönig, wann sieht man so etwas schon mal in echt?

Die Passanten machen ganz aufgeregt Fotos

Moskau

Die Crew im VW Touareg erreicht Moskau

Unser nächster Stopp ist Moskau und da wartet die nächste Herausforderung: Fahraufnahmen vor der Basilius-Kathedrale haben wir uns in den Kopf gesetzt. Da ist normalerweise nichts zu machen. Hier gibt es ständig Staus, Massen von Touristen – und oft noch mehr Polizisten. Aber wir haben Glück. Die Touristen verstecken sich vor der Kälte in den Cafés, die Zahl der Autofahrer hält sich in Grenzen, und das Moskauer Heiligtum glüht in den Strahlen der untergehenden Sonne.

Kasachstan

Weiter gehts. Wir erreichen die russisch-kasachische Grenze. Die Strasse windet sich als festgefahrene Schneedecke zwischen Feldern mit verkümmerter Vegetation. Der Tag fängt gerade erst an, aber wir sehen schon die ersten Autos im Graben liegen. Klirrender Frost liegt in der Luft. Die unglücklichen Passagiere sind gezwungen, sich durch Springen und Laufen zu wärmen. So gut es halt geht.

Ein Transporter liegt im Strassengraben

Die Abfertigung an der Grenze erfolgt schnell und ohne Komplikationen. Passkontrolle, Zollkontrolle – und zack sind wir auf dem Territorium Kasachstans.

Schymkent

Es ist mittlerweile Dienstag, der 13. März. Echt irre, wie schnell sich das Wetter ändern kann: Gestern noch kämpften wir uns durch einen grimmigen Eiswind. Der wolkenverhangene Himmel schwebte gefühlt zwei Meter über dem tiefgefrorenen Boden. Das Thermometer zeigte ungerührt minus 19 Grad. Und heute? Je näher wir Schymkent kommen, desto wärmer, ach was, heisser wird es. Gegen Mittag kraxelt die Säule des Thermometers auf 20 Grad plus.

Das Kosmodrom in Baikonur im Süden Kasachstans

Das Kosmodrom in Baikonur im Süden Kasachstans ist ein Weltraumbahnhof. Es ist der weltweit erste und derzeit grösste Raketenstartplatz.

Wir besichtigen die Ausgrabungsstätte der antiken Stadt Sauran. Sie gilt als das am besten erhaltene mittelalterliche Festungserbe Kasachstans. Gewaltige Lehmwände umgeben das riesige Areal.

Die antike Stadt Sauran

Die antike Stadt Sauran

Almaty

Wir machen uns weiter auf den Weg nach Almaty. Die Autos, die wir passieren, werden immer bizarrer, überall ist irgendwas verzurrt. Fehlt nur noch, dass obendrauf ein Dutzend Mitreisender hockt. Schwer zu sagen, wo die alle hinwollen. Einfach nur von Stadt zu Stadt? Wegbeschreibungen sind hier oft Glückssache.

Schwer beladene PW's

Auf dem Weg nach Osten liegt der Scharyn-Nationalpark, einer der schönsten Orte in Kasachstan, heisst es. Den wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Gut 250 Kilometer sind es bis dahin. Der grandiose Canyon macht wirklich Eindruck. Die bizarren Erdeinschnitte erinnern stark an den Grand Canyon in den USA, auch wenn das kasachische Pendant etwas kleiner ist.

Scharyn-Nationalpark

Scharyn-Nationalpark

Nowosibirsk

In der Nähe von Nowosibirsk fällt uns auf dem Eis des Ob eine grosse Anzahl von Zelten auf samt Menschen, die daneben hocken. Das schauen wir uns genauer an. Aha, alles Eisfischer. Männer im besten Alter, die mehrheitlich keine Arbeit haben, und darum hier ihr Glück versuchen. Heute gehen sie allerdings leer aus: Kein einziger Fisch beisst an, beklagen sie. Gleichzeitig sagen sie mit verschmitztem Lächeln, dass sie den Tag lieber mit leeren Händen auf dem Eis verbringen, als zu Hause vor dem Fernseher zu verschimmeln.

Eisfischer

In Novosibirsk steuern wir einen lokalen Händler an. Zeit für den ersten Ölwechsel bei unserem Touareg und einen kleinen Generalcheck nach all den Strapazen. Den neuen Touareg hat logischerweise noch keiner von ihnen in den Fingern gehabt.

Zeit für den ersten Ölwechsel und einen kleinen Generalcheck

Die Mechaniker machen sich ehrfürchtig aber professionell ans Werk.

Wir nutzen die Zeit, um unser Backup-Office auf Vordermann zu bringen und uns ein bisschen auszuruhen. Keine zwei Stunden später sind wir wieder „on the road”.

Baikalsee

Nach einer kalten Nacht erwartet uns als Höhepunkt des neuen Tages der zugefrorene Baikalsee – ein echtes Naturwunder. Obwohl in Sibirien heute Minusgrade herrschen, heizt uns die Frühlingssonne tagsüber ein wie ein Crème-brûlée-Brenner. Alle behördlichen Überwachungsorgane sind bereits alarmiert. Unsere erste Anlaufstation – Listwjanka, eine kleine Siedlung am Baikalsee – wird schon mal ein Schlag ins Wasser. Zufahrt zum See gesperrt. Aber wir geben nicht auf.

VW Touareg auf dem zugefrorenen Baikalsee

Himmlische Ruhe auf dem zugefrorene Baikalsee. Hält das Eis?

Der Baikalsee fasziniert mit seiner schier unfassbaren Grösse und Transparenz. Das Eis ist scheinbar metertief auf verschiedenen Ebenen von kunstvoll mäandernden Rissen durchzogen. Stundenlang könnte man die Landschaft um sich herum beobachten. Still. Geniessend. Und während Du das machst, spürst Du in Dir eine kolossale Energie, von den Schuhsohlen bis zur Mütze. Wir würden gerne noch ein wenig hierbleiben, aber der Grenzübergang zur Mongolei wartet auf uns. Lieber nicht zu spät dort ankommen!

Eiswischmaschinen mal anders

Ulaanbaatar

In Ulaanbaatar ticken die Uhren anders. Dienstag, 20. März: Die russisch-mongolische Grenze ist schnell passiert, aber kaum sind wir auf der mongolischen Seite, ticken die Uhren anders. Jeder will immer Erster sein. Bei der Passkontrolle, bei der Zollanmeldung – immer gibt es Hektik und lautstarkes Lamentieren. Hauptsache, zuerst drankommen und ja nicht warten müssen in der Schlange. Ein einziges Drängeln und Schieben. Als gäbe es kein Morgen. Auch im Verkehr. Kuhherden laufen gemütlich die Strassen entlang – und die „Locals” rasen mit unfassbarer Geschwindigkeit an ihnen vorbei. Auch zum Aufräumen scheint hier keiner Zeit zu haben: Im Umfeld jeder menschlichen Behausung türmt sich der Müll, teils meterhoch.

Abseits der Strasse entdecken wir ein grosses Feuer. Umgeben von einer Menschentraube. Vielleicht eine Feier? Als wir näherkommen, realisieren wir, dass es keine Reisenden oder Touristen sind. Einer aus der Gruppe kommt auf uns zu und erklärt uns, dass alle wegen eines Schamanen zusammengekommen sind. Er plant jetzt eine Zeremonie. Wir fragen, ob wir dabei sein dürfen. Er wendet sich an die Umstehenden, sie stimmen zu. Auch der Schamane gibt seine Erlaubnis.

Schamanisches Ritual

Die Dunkelheit, das prasselnde Feuer, die tanzenden Schatten – wow, das ist magisch.

Die Mongolei hört nicht auf, uns zu überraschen. Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart sind hier eng miteinander verknüpft. Die Mongolen verwenden kein Bargeld. Bezahlt wird mit Bankkarten oder per Überweisung.

Und wenn man einem der buddhistischen Mönche ein wenig Geld geben will, teilt er gerne die Kontonummer seines Klosters und den Namen der Bank mit, damit man das Geld direkt anweisen kann. Er wird bei diesem Plausch in traditioneller Tracht gekleidet sein und über seiner Schulter baumelt eine Hängetasche mit einem Laptop.

Buddhistischer Mönch

China

China ist voller Autos und Menschen, so die landläufige Meinung all derer, die noch nie da waren.

Dann sind wir in China und damit fast am Ziel der Reise, aber leider können wir nicht „einfach so” nach Peking fahren. Der temporäre Import unseres VW Touareg in die Volksrepublik erfordert aufwändigen Papierkram – und der kostet behördliche Bearbeitungszeit.

Während die Zollformalitäten ihren Lauf nehmen, versuchen wir, in die nahegelegene Stadt zu kommen. Problem: Ohne das Auto dürfen wir die Zollstation nicht verlassen. Dieser Übergang ist nur für Autos und darf nicht zu Fuss überquert werden. Also müs- sen wir improvisieren: Unser Führer stoppt einen knorrigen Geländewagen der bekannten russischen Marke UAZ und bittet den Fahrer, uns in die nächste Stadt mitzunehmen. Der Mann stimmt zu und deutet uns mit dem Daumen, wir mögen hinten Platz nehmen. Äh, bloss wo? Die Fahrerkabine ist komplett entrümpelt, es gibt nur einen einzigen Sitz – und auf dem hockt der Fahrer. So kommen wir also zu unserer ersten Mitfahrt auf dem nackten Bodenblech eines russischen Geländewagens.

Im knorrigen Geländewagen der bekannten russischen Marke UAZ

Der Tag zieht sich. Wir warten auf unser Auto. Ohne die nötigen Zollstempel können wir nicht weiter. Am frühen Abend dann ist klar: Heute wird das nix mehr. Die Zollbeamten schalten humorlos das Licht aus und gehen. Na super. Mit langen Gesichtern machen wir uns auf den Rückweg nach Eren Hot. Also noch eine Nacht an der Grenze abhängen.

Am frühen Morgen darf unser Touareg die Zollzone verlassen. Na endlich.

In China angekommen

Peking ruft!

Weiter geht die Reise, muss sie auch: die Weltpremiere in Peking am Freitag, 23. März, ruft. Wir müssen noch schnell Transitkennzeichen besorgen, der gesamte Vorgang dauert nur ein paar Minuten: Zwei junge Polizisten checken die Dokumente, machen ein paar Fotos vom Wagen und geben uns alles, was wir brauchen. Jetzt können wiruns offiziell durch China bewegen.

Ausserhalb der Stadt kommt uns alles merkwürdig vertraut vor. Die sogenannte Innere Mongolei in China erinnert stark an ihre russische Schwester und ist bereits Teil der Wüste Gobi.

Kamele in der Wüste

Am Strassenrand tauchen die ersten Dinosaurier-Figuren auf. In Zentralasien, speziell in der Gobi, werden immer wieder Überreste der prähistorischen Giga-Echsen gefunden.

Dinosaurier-Figuren

Die Gegend um die Stadt Eren Hot in der Wüste Gobi ist bekannt für zahlreiche Dinosaurierfunde. Die Giganten lassen sogar den Touareg klein aussehen. Spät in der Nacht kommen wir in Peking an.

Der letzte Punkt unserer Reise ist das Flagship Dealer Center Volkswagen, mitten in der Innenstadt. Etwas wehmütig rollen wir auf den Parkplatz. Wir sind da. Angekommen. Endlich in Peking.

VW Touareg: Ankunft in Peking

Geschaft! Stolze 16500 Kilometer haben wir in drei Wochen zurückgelegt. Das sind am Ende 500 Kilometer mehr als wir ursprünglich dachten. Es gab ein paar Umwege und wir machten Sonderfahrten zu schönen Foto-Punkten. Das hat sich jedes Mal gelohnt! Riesenfreude und Melancholie herrschen, wir könnten doch noch ein bisschen weiterfahren, jetzt, da wir gerade in Schwung sind.

Wir haben den grössten Kontinent von West nach Ost praktisch vollständig durchquert.Wir sind ein wenig müde. Aber sehr sehr glücklich. Das ist Ende unserer Reise von Bratislava nach Peking. Jetzt wird gefeiert. Prost, Touareg!

Durch Schnee, Eis, Feuer und Sand

Weltrekordfahrer Rainer Zietlow (rechts) ist Anfang März vom Volkswagen Werk Bratislava in der Slowakei mit einem getarnten Touareg gen China aufgebrochen. Die Strecke ist rund 16000 Kilometer lang. In Bratislava wird der Touareg seit 2002 gebaut, am 23. März feierte das komplett überarbeitete SUV in Peking Weltpremiere.

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Zehn spannende Studien auf dem Genfer Autosalon 2018

Zehn spannende Studien auf dem Genfer Autosalon 2018

Zehn spannende Studien auf dem Genfer Autosalon 2018

 

Am GIMS2018 debütierten zahlreiche neue Serienmodelle. Dazwischen fanden sich aber auch einige spannende Zukunfts-Studien.

 

Vom klassischen Sportler bis Elektro-SUV am GIMS2018

Auf dem Genfer Auto Salon stand ein serienfertiger Hingucker neben dem anderen: Vom BMW X4 bis zum Jaguar I-Pace, vom Volvo V60 bis zur neuen Mercedes A-Klasse.  Zu sehen war am Lac Léman aber nicht nur, was morgen in die Schauräume der Händler rollt, sondern auch spannenden Studien, die einen Ausblick auf die Mobilität von Übermorgen geben.

Volkswagen

VW am GIMS2018

Dass Volkswagen an seiner Elektro-Offensive arbeitet, ist keine Überraschung: Am GIMS2018 erweiterten die Wolfsburger die I.D.-Familie um ein viertes Mitglied. Während mit I.D., I.D. Crozz und I.D. Buzz bereits Kompaktklasse, SUV- und Van-Segment abgedeckt sind, zeigt der I.D. Vizzion wohin die Reise in der Oberklasse geht. Ein bisschen sieht die 5,16 Meter lange Studie aus wie ein Luxus-Arteon. Und, das ist klar, die für 2021 angekündigte Serienversion soll sich stark an dieser Optik orientieren. Allerdings dürfte die fertige Limousine ein paar Zentimeter kürzer werden und ein klassisches Cockpit bekommen. Das Showcar dagegen fährt völlig autonom und verzichtet auf Lenkrad und Pedale.

Skoda

Skoda Vision X am GIMS2018

Innen wie aussen schon recht serienreif ist der Skoda Vision X. Die neongrüne Studie soll in nicht allzu ferner Zukunft als rund 4,20 Meter langer SUV auf Fabia- beziehungsweise Polo-Basis an den Start gehen – dann allerdings wohl ohne den beleuchteten Kühlergrill. Typisch Skoda ist das geräumige Platzangebot. Und die Kameradrohne im Kofferraum des Concept Cars geht mit etwas Fantasie als Simply-Clever-Idee durch. Für den Antrieb sorgen zwei E-Motoren und ein Verbrenner, der sowohl Benzin als auch Erdgas verarbeiten kann.

Tata

TataConcept Car 45X am GIMS2018

Ohne weitere Infos zum Antrieb zu geben, hatte Tata seine Kleinwagen-Studie enthüllt: Der indische Auto-Gigant, zu dem unter anderem Jaguar und Land Rover gehören, will mit dem Concept Car 45X eine neue Design-Ära einläuten und setzt auf scharfe Linien, schmale Scheinwerfer und einen schlanken Kühlergrill. In Serie gehen soll der 45X 2019, ob die Marke damit dann auch den Sprung nach Europa wagt, ist allerdings offen.

Ssangyong

Ssangyong am GIMS2018

Ein weiteres Elektro-SUV gab es am Ssangyong-Stand zu sehen. Das e-SIV Concept ist allerdings schon die fünfte Elektro-Studie, die die Koreaner präsentieren – in Serie gegangen ist davon bislang noch nichts. Das soll sich 2020 ändern: Dann könnte der viereinhalb Meter lange e-SIV beim Händler stehen. Dank zahlreicher Kameras und Radarsensoren soll er nicht nur autonom geradeaus fahren, sondern auch alleine die Spur wechseln können.

BMW

BMW M8 Gran Coupé am GIMS2018

Riesige Lufteinlässe hat auch das BMW M8 Gran Coupé. Die Münchner bauen mit der viertürigen Studie die 8er-Familie schon aus, ehe das erste Auto überhaupt auf dem Markt ist. Als zunächst noch antriebslose M8-Studie gab das wohl 2020 in Serie gehende Concept Car auch einen Ausblick, wie die M-Versionen des „normalen“ 8er aussehen werden: stattlich und selbstbewusst, mit ausgeprägter Kühlergrill-Niere, schmalen Scheinwerfern und vier armdicken Endrohren.

Toyota

Toyota Supra am GIMS2018

Noch sportlicher als BMW trat Toyota am GIMS2018 auf. Die Japaner beleben den Namen Supra wieder und zeigten mit ihrer Rennsport-Studie auch eine Vorausschau auf die zukünftige Strassenversion. Wer sich die Racing-Anbauteile und vor allem den üppigen Heckflügel des GR Supra Racing weg denkt, bekommt eine gute Vorstellung des Zweisitzers, der übrigens zusammen mit BMW entwickelt wird und bei den Bayern als Z4-Nachfolger an den Start geht. Das weit nach hinten versetzte Cockpit, die lange Haube und das schnittige Heck erfüllen klassische Sportwagen-Ansprüche.

Renault

Renault EZ-GO am GIMS2018

Während sich BMW und Toyota ganz klar an sportliche Selbstfahrer richteten, zeigte Renault mit dem EZ-GO nicht einfach nur ein weiteres Elektro-Mobil, sondern ein autonom fahrendes Roboter-Taxi, das bis zu sechs Fahrgäste mit maximal 50 km/h von A nach B bringen kann. Dank Allradlenkung soll der EZ-GO besonders wendig sein, bei der Navigation hilft auch der Laser-Scanner. Zum Einsteigen klappt der Renault den gesamten Dachbereich nach hinten, über eine schräge Rampe können auch Rollstuhlfahrer barrierefrei an Bord rollen.

Porsche

Porsche Mission E Cross Turismo am GIMS2018

Mission E Cross Turismo

Wer sich doch etwas schneller als mit Stadttempo fortbewegen will, wurde bei Porsche fündig. Die Stuttgarter legen in Sachen E-Mobilität nach, haben einen aufgebockten Panamera Sport Turismo mit der bereits bekannten Mission-E-Studie gekreuzt. Das 4,95 Meter lange Ergebnis heisst Mission E Cross Turismo und soll mit rund 600 PS Systemleistung in 3,5 Sekunden auf Tempo 100 und in weniger als 12 Sekunden auf 200 km/h beschleunigen. Die Reichweite gibt Porsche mit mehr als 400 Kilometern an, zahlreiche Kavalierstarts dürften den Aktionsradius allerdings einschränken. Immerhin: Dank 800-Volt-Technik sollen die Akkus in 15 Minuten aufgeladen sein.

Tata

Tata am GIMS2018

Ohne weitere Infos zum Antrieb zu geben hat Tata seine Kleinwagen-Studie enthüllt: Der indische Auto-Gigant, zu dem unter anderem Jaguar und Land Rover gehören, will mit dem Concept Car 45X eine neue Design-Ära einläuten und setzt auf scharfe Linien, schmale Scheinwerfer und einen schlanken Kühlergrill. In Serie gehen soll der 45X 2019, ob die Marke damit dann auch den Sprung nach Europa wagt, ist allerdings offen.

Subaru

Subaru am GIMS2018

Ebenfalls im Kombi-Kleid, allerdings deutlich bodenständiger, trat der Subaru Viziv Tourer auf. Die Studie könnte den Levorq-Nachfolger vorwegnehmen, ob die reichlich zerklüftete Front allerdings so in Serie geht, ist fraglich. Auch haben die Designer, wie so oft bei Messe-Autos, auf Aussenspiegel und Türgriffe verzichtet. Letztere dürften auf jeden Fall noch hinzu kommen, den Blick nach hinten könnten dagegen zukünftig Kameras übernehmen.

 

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SÉBASTIEN OGIER GEWINNT IM VW POLO WRC AUF SARDINIEN

SÉBASTIEN OGIER GEWINNT IM VW POLO WRC AUF SARDINIEN

SÉBASTIEN OGIER GEWINNT IM VW POLO WRC AUF SARDINIEN

 

Sébastien Ogier fährt im VW Polo WRC auf Sardinien seinen 20. Triumph in der Rallye-Weltmeisterschaft ein. Für Volkswagen ist es der zehnte Sieg in Folge. Mads Östberg verteidigt Rang zwei vor Jari-Matti Latvala.

Sébastien Ogier gewinnt den sechsten WM-Lauf in Italien und feiert seinen 20. Sieg in der Rallye-Weltmeisterschaft. „Ein grossartiges Gefühl“, jubelte der Franzose im Ziel. „Es war ein schwieriges Wochenende, ich habe wirklich alles geben müssen. Gestern konnten wir Jari-Matti unter Druck setzen und sind jetzt mit dem Sieg belohnt worden. Das ist natürlich gut für die WM, aber es muss so weitergehen, denn Jari-Matti ist sehr stark.“ Ogier baut den Vorsprung um neun Punkte auf 33 aus (138, 105 für Latvala).

In der WRC2 gab es gleich mehrere Premieren: Der Italiener Lorenzo Bertelli fuhr im Ford Fiesta RRC seinen ersten Sieg ein (Gesamtrang neun) und Sébastien Chardonnet steuerte den Citroën DS3 R5 beim WM-Debüt auf den zweiten Platz in der WRC2. Dritter wurde Bernardo Sousa, Vierter Yuriy Protasov (beide Ford Fiesta). Karl Kruuda fuhr den Peugeot 208 T16, der ebenfalls sein WM-Debüt feierte, auf den fünften Platz.

Jumping in the dust – Rallye Sardegna 2014

Auf Sardinien sind ganz besondere Fähigkeiten gefordert, die Piste zwingt die Piloten zu einigen Megasprüngen – und wer die nicht beherrscht, fliegt entweder schnell raus. Oder hat mit dem Etappensieg nichts zu tun. Besonders gefürchtet: der Micky’s Jump, wo man bei Sprungrampe eine Menge Fehler machen kann.

Mit einem World Rallye Car abzuheben und sicher wieder zu landen ist eine Fähigkeit, die man als WRC-Pilot beherrschen muss.  Die Sonderprüfung Monte Lerno, die am Samstag gleich zwei Mal gefahren wird, beinhaltet den berüchtigten “Micky’s Jump”. Die Piloten können bei dieser steilen Anfahrt einiges falsch machen. 
Auf der Rallye-Seite „wrc.com“ nennt VW-Mann Andreas Mikkelsen aus Norwegen fünf Regeln, wie man den Jump angehen sollte:

  1. Lerne, was sich nach dem Sprung befindet
“Die schnellste Technik, einen Sprung hinter sich zu bringen, ist so schnell wie möglich reinzufahren. Man muss aber natürlich zuerst wissen, was sich hinter dem Sprung befindet. Es gibt veschiedene Techniken, um bei der Landung zu beschleunigen oder abzubremsen.”
  2. Der schnelle Abgang 
“Wenn du gleich heraus beschleunigen willst, solltest du vor dem Sprung etwas bremsen und dann kurz vor dem Absprung das Gas betätigen. Damit bleibt die Schnauze des Autos in der Höhe und es hilft dir, flach zu landen.” 


  3. Bremsen und lenken
“Wenn du in der Landezone bremsen musst, dann ist es besser, zuerst mit den Vordereifen zu landen. In diesem Fall muss man während dem Sprung bremsen. Es ist eine Technik, die im Motocross verwendet wird. Wenn man auf den Vorderreifen landet, wird viel Druck auf diese ausgebüt und man sehr schnell nach der Landung abbremsen.”


  4. Keine Panik
“Du fühlst sofort, wenn du wirklich in der Luft bist. Alles wird still, es gibt keine Strassengeräusche mehr und du hörst den Motor aufheulen. Es kommt auf den Sprung an, aber es ist möglich, dass du nur mehr den Himmel siehst. Nun musst du den Glauben an deine Notizen bewahren und an deine Fähigkeit, die Geschwindigkeit richtig einzuschätzen.” 


  5. Mach dich für die Landung bereit
“Landungen können manchmal wirklich schwierig werden. Es hilft, wenn du den Atem anhältst und die Muskel anspannst, bis du wirklich wieder auf dem Boden bist.”

Das Ergebnis der Rallye Italien 2014

1. S. Ogier / J. Ingrassia (Volkswagen Polo R WRC) 4:02:37,8 Std.
2. M. Östberg / J. Andersson (Citroën DS3 WRC) +1.23,1 Min.
3. J.-M. Latvala / M. Anttila (Volkswagen Polo R WRC) +1.32,8 Min.
4. A. Mikkelsen / M. Markkula (Volkswagen Polo R WRC) +2.39,3 Min.
5. E. Evans / D. Barritt (Ford Fiesta RS WRC) +4.41,8 Min.
6. M. Prokop / J. Tomanek (Ford Fiesta RS WRC) +6.05,3 Min.
7. H. Solberg / I. Minor (Ford Fiesta RS WRC) +7.15,8 Min.
8. R. Kubica / M. Szczepaniak (Ford Fiesta RS WRC) +12.19,0 Min.
9. L. Bertelli / M. Dotta (Ford Fiesta RS WRC) +15.22,1 Min.
10. K. Al Qassimi / C. Patterson (Citroën DS3 WRC) +16.49,3 Min.

WM-Fahrerwertung 1. Ogier 138 Punkte / 2. Latvala 105 / 3. Østberg / 4. Mikkelsen 63 / 5. Hirvonen 40 / 6. Evans 36 / 7. Meeke 32 / 8. Neuville 31 / 9. Prokop 30 / 10. Solberg 22
 
WM-Herstellerwertung 1. Volkswagen Motorsport, 227; 2. Citroën Total Abu Dhabi WRT, 109; 3. M-Sport 78; 4. Volkswagen Motorsport II, 64; 5. Hyundai Motorsport, 57.

Noch viel mehr beeindruckende Fotos und Videos gibt es hier auf der offiziellen Website der Rallye Sardegna

 

 

 

 

DER NEUE VW MULTIVAN ALLTRACK

DER NEUE VW MULTIVAN ALLTRACK

DER NEUE VW MULTIVAN ALLTRACK

Souveränität ist der Ursprung von Freiheit. Dies gilt insbesondere auch für den VW Multivan Alltrack. So ist die in Genf vorgestellte Studie dank Allradantrieb 4MOTION und Off-Road-Ausstattung für alle Aufgaben und Wege bestens gerüstet: Am Hafen zieht er stilvoll den Bootsanhänger; abseits der Strassen ist er ein souveräner Begleiter.

Der Mutivan Alltrack wird von einem 2,0-Liter-TDI-Motor (180 PS / 132 kW) angetrieben, welcher die Kraft mittels einer in der Hinterachse befindlichen Haldex-Lamellen-Kupplung auf die Strasse bringt. Der Böschungswinkel beträgt vorne 21 und hinten 15 Grad. Gemeinsam mit den massiven 19-Zoll-Leichtmetallrädern und dem Allradantrieb 4MOTION meistert die Studie jede Herausforderung – auf und abseits der Strasse.

Eine Studie der Gegensätze

Die robusten, grau abgesetzten Front- und Heckstossfänger mit integriertem Unterfahrschutz in mattem Silber stehen dabei ebenso in Kontrast zur dezent-eleganten Aussenfarbe in «Mondstein Perlmutteffekt», wie die hochglanzgedrehten 19-Zoll-Felgen zu den Radläufen, Seitenschutzleisten und dem Ladekantenschutz. Das Konzept der Gegensätze findet sich auch im Innenraum. Das Interieur zeichnet sich durch ebenso hochwertige wie widerstandsfähige Materialien – mit hoher Funktionalität und dem robusten Charme eines weit gereisten Globetrotters – aus. Fein gesteppte, grau blaue Sitze aus feinstem Naturleder der Marke Poltrona Frau bilden einen Gegenpol zum dunkelbraunen in «vinteriotechnik» gefertigten Echtholzschiffsboden. Die handbreite in Aluminium gefasste Dekorleiste unterhalb der Fensterkante besteht ebenfalls aus diesem offenporigen Material. Dieser scheinbare Widerspruch ist gewollt – ist er doch sinnbildlich für den Multivan Alltrack.

Moderne Technologie und hohe Variabilität

Die Dekorleiste verläuft auf Brüstungshöhe beidseitig bis in das Cockpit und bildet so eine optische Spange für das zentral gut einsehbare Infotainmentsystem. Dessen Funktionen sind per 8-Zoll-Touchscreen mit kapazitiver Bedienung zu erreichen. Für den gewünschten Klang ist ein Dynaudio Surround Soundpaket mit Centerspeaker an Bord. Zur enormen Variabilität des Innenraums trägt das solide Schienensystem im Boden bei. Neben verschiebbaren Einzelsitzen bietet es im Multivan Alltrack eine sichere Befestigungsmöglichkeit für ein mobiles Küchenmodul, das sowohl auf der linken Fahrzeugseite als auch hinter den Vordersitzen – quer zur Fahrtrichtung – platziert werden kann. Das leicht ein- und umbaubare Modul bietet neben einer Kühlbox, einen Gasherd und ein Waschbecken mit Frischwassertank. Es ist einzeln entnehmbar und kann somit auch ausserhalb des Fahrzeugs verwendet werden oder gänzlich in der Garage bleiben.

Build to last

Seit fast sechseinhalb Jahrzehnten schätzen die Kunden den VW Bus. Mit der Studie unterstreicht Volkswagen Nutzfahrzeuge nun das Potenzial des Klassikers aus Niedersachsen erneut. Die Kombination aus zuverlässiger Qualität, Effizienz und Variabilität wird beim Multivan Alltrack mit der jahrelangen Allrad-Kompetenz von Volkswagen Nutzfahrzeuge gepaart. Den Anfang machte vor 29 Jahren der Transporter in seiner damals dritten Generation – als PW wie auch als Nutzfahrzeug. Seit fünf Jahren hat der Caddy 4MOTION in seinem Segment eine Alleinstellung. Der Pickup Amarok setzt seit 2010 in seiner Klasse neue Massstäbe, seine Varianten und Fähigkeiten werden stetig erweitert. Und schliesslich komplettierte 2012 der Crafter mit Allradantrieb 4MOTION das Modellprogramm. Jedes fünfte in Europa verkaufte Nutzfahrzeug von Volkswagen wurde mit Allrad bestellt. Kein vergleichbarer Hersteller kann mit dieser Technik einen entsprechenden Zuspruch vorweisen.

VW POLO TANZT MIT DER KONKURRENZ TANGO

VW POLO TANZT MIT DER KONKURRENZ TANGO

VW POLO TANZT MIT DER KONKURRENZ TANGO

Nicht weniger als der grösste Einzelerfolg für Volkswagen in der Geschichte der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC): Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila (FIN/FIN) und Sébastien Ogier/Julien Ingrassia (F/F) haben bei der Rallye Argentinien im VW Polo R WRC einen bei schwierigen äusseren Bedingungen hart erkämpften Doppelsieg gefeiert. Mit Platz vier komplettierten Andreas Mikkelsen/Mikko Markkula (N/FIN) den Triumph der Werksmannschaft aus Wolfsburg.

Das Duell Latvala gegen Ogier um den Sieg beim fünften Saisonlauf hielt die vielen begeisterten Fans entlang der 14 Wertungsprüfungen lange in Atem, Mikkelsen trug darüber hinaus mit einer unwiderstehlichen Aufholjagd zur Volkswagen Erfolgsgeschichte bei. Volkswagen baute mit dem Doppelsieg den Vorsprung in der Herstellerwertung weiter aus, in Fahrer- und Beifahrerwertung liegen nach der Rallye Argentinien nun die drei Volkswagen Duos an der Spitze. Für Jari-Matti Latvala war es der zehnte Sieg in der Rallye-WM, der dritte gemeinsam mit Volkswagen.

Volkswagen Service als Schlüssel zum Erfolg

Die Rallye Argentinien gilt nicht nur als Klassiker im WM-Kalender, sie steht auch im Ruf, die härteste Herausforderung für Mensch und Material zu sein. 2014 sorgten starke Regenfälle und Stürme in den Wochen vor dem Rallye-WM-Lauf für besonders ausgewaschene und raue Pisten. Zahlreiche Querrinnen und tiefe Schlaglöcher setzten den World Rally Cars aller Teams zu. Die Volkswagen Piloten konnten sich jedoch jederzeit auf Top-Material verlassen – ihren Service-Crews sei Dank. In den jeweils drei Services der Rallye-Tage am Morgen (15 Minuten), am Mittag (30 Minuten) sowie am Abend (45 Minuten) bereiteten die versierten Mechaniker von Volkswagen die drei Polo R WRC stets optimal für die kommenden Wertungsprüfungen vor.

Teamerfolge, Seriensiege und Meilensteine

Platz eins, zwei und vier in Argentinien markiert den bislang grössten Einzelerfolg von Volkswagen in der Rallye-WM. Der Triumph verdrängte den bisherigen Meilenstein bei der Rallye Grossbritannien, bei der im November 2013 die Plätze eins, zwei und fünf für die drei Volkswagen Duos zu Buche schlugen. Nicht nur das «Dass», auch das «Wie» beeindruckte. Bei den 14 Wertungsprüfungen absolvierten Ogier, Latvala und Mikkelsen die insgesamt 405,10 km zehn Mal mit der Bestzeit, elf Mal mit Platz zwei und zehn Mal mit Platz drei. Damit schlugen 31 von 42 möglichen Top-3-Zeiten für Volkswagen zu Buche. Argentinien bleibt damit das erfolgreichste Pflaster für Volkswagen im Motorsport. 2005 erreichte Volkswagen bei der Rallye por las Pampas den ersten Gesamtsieg für den Volkswagen Race Touareg. 2009, 2010 und 2011 feierte die Marke mit Giniel de Villiers, Carlos Sainz und Nasser Al-Attiyah drei Marathon-Siege bei der legendären Rallye Dakar.

Der Sieg von Jari-Matti Latvala bei der Rallye Argentinien 2014 schrieb zudem eine Siegesserie in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) fort: Saisonübergreifend triumphierte Volkswagen neun Mal in Folge. 2013 beendete die Marke die Saison mit Siegen in Australien, Frankreich, Spanien und Grossbritannien. 2014 folgten Erfolge in Monte Carlo, Schweden, Mexiko, Portugal und Argentinien. Volkswagen bleibt 2014 damit ungeschlagen und feierte seinen dritten Doppelsieg in fünf Rallyes, den fünften insgesamt.

Zusatzpunkte für Ogier und Latvala in der Powerstage

Die abschliessende Powerstage, auf denen Extra-Punkte für die besten drei Duos in Fahrer- und Beifahrerwertung vergeben werden, war erneut Sébastien-Ogier-Revier. Der Weltmeister schlug auf dem zweiten Durchgang von «El Condor» Mikko Hirvonen (Ford) um 10,5 Sekunden und um eine weitere Zehntelsekunde Volkswagen Teamkollege Jari-Matti Latvala. Damit gingen vier der sechs Extra-Zähler nach Wolfsburg. Volkswagen Fahrer und Beifahrer sicherten sich in 18 Rallyes bereits 27 Mal Extra-Punkte.

WM-Führung im Dreierpack, komfortabler Vorsprung inklusive

Eins, zwei und drei – die Volkswagen Duos führen geschlossen die Fahrer- und Beifahrerwertung der FIA Rallye-Weltmeisterschaft an. Sébastien Ogier/Julien Ingrassia liegen mit 112 Zählern an der Spitze, gefolgt von Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila, die 88 Punkte auf dem Konto haben. Mit Platz vier in Argentinien eroberten Andreas Mikkelsen/Mikko Markkula nun Rang drei, den sie mit 48 Zählern einnehmen. Mads Østberg/Jonas Andersson (Citroën) liegen punktgleich mit Mikkelsen an der vierten Stelle des Gesamtklassements. In der Herstellerwertung baute Volkswagen dank des Doppelsieges durch Ogier und Latvala und der damit verbundenen maximalen Punktausbeute von 43 Zählern die Führung weiter aus. Vor dem kommenden WM-Lauf in Italien (05.06. bis 08.06.) beträgt das Polster auf Verfolger Citroën 97 Punkte.

VW TOUAREG: FEINSCHLIFF FÜR OPTIK UND TECHNIK

VW TOUAREG: FEINSCHLIFF FÜR OPTIK UND TECHNIK

VW TOUAREG: FEINSCHLIFF FÜR OPTIK UND TECHNIK

 

Der VW Touareg 2014 birgt keine Revolution, technisch perfektioniert und optisch präzisiert soll der große SUV aus dem Hause VW weiter attraktiv für die Kundschaft sein. Sein Debüt gibt er aufgefrischte VW Touareg auf der Peking Motor Show.

An der Front trägt der VW Touareg nun einen neuen Kühlergrill mit vier verchromten Querlamellen, vergrößerte Scheinwerfer, die jetzt serienmäßig als Bi-Xenonstrahler antreten, sowie eine neue Frontschürze mit neu gezeichneten Lufteinlässen und Nebelscheinwerfern. Das Heck kennzeichnen die neue gezeichnete Schürze mit neuem Diffusor, optionalen Chromelementen und in den Stoßfänger gewanderten LED-Nebelschlussleuchten. Auch die Rückleuchten erstrahlen künftig optional mit LEDs. Darüber hinaus beschränken sich die optischen Modifikationen auf neu gezeichnete Leichtmetallräder in verschiedenen Dimensionen von 17 bis 21 Zoll.

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Golf R 400 – WELTPREMIERE IN PEKING

Golf R 400 – WELTPREMIERE IN PEKING

Golf R 400 – WELTPREMIERE IN PEKING

 

Eben erst wurde der neue Golf R vorgestellt. 300 PS / 221 kW stark. Allradgetrieben. In 4,9 Sekunden auf 100 km/h und (abgeriegelt) 250 km/h schnell – der schärfste Serien-Golf aller Zeiten und einer der agilsten Sportwagen seiner Klasse. Doch das Potenzial des Golf – der vor genau 40 Jahren debütierte und sich zu einem der erfolgreichsten Autos der Welt entwickelte – lässt es zu, die Grenzen des sportlich Machbaren noch weiter zu strecken. Wie weit (aktuell), demonstriert Volkswagen auf der Auto China 2014 mit der Weltpremiere der Studie Golf R 400.

Der Name ist Programm. Ein Golf, entwickelt von der Volkswagen R GmbH – der Sportwagenschmiede der Marke. 400 steht für 400 PS (294 kW). Das leistungsstarke Aggregat mit den Genen des WRC-Rennsportmotors katapultiert den Golf in 3,9 Sekunden auf 100 km/h. Höchstgeschwindigkeit, sofern eine deutsche Autobahn oder Rennstrecke zur Verfügung steht: 280 km/h (abgeregelt).

3,55 kg pro PS

Dank des kompakten Hochleistungsmotors (2.0 TSI), des leichten Doppelkupplungsgetriebes und des generell niedrigen Gewichts der Karosserie wiegt der Golf R 400 inklusive Allradantrieb nur 1‘420 kg. Leistungsgewicht: souveräne 3,55 kg pro PS. Der permanente Allradantrieb von Volkswagen – 4MOTION – gehört zudem zu den sparsamsten Systemen seiner Art. Darüber hinaus ist der Golf auch als R 400 ausgesprochen aerodynamisch. Perfektion im Detail zieht sich so durch das gesamte Konzept des Golf R 400 – angefangen beim Motor bis hin zur weitreichend neu gestalteten Karosserie. Lackiert ist der Extrem-Golf in «Silver flake»; einen Kontrast zu diesem hellen Metallic-Ton bilden das in glänzendem «Schwarz» gehaltene Dach und die Spiegelkappen in Echtkarbon. Ebenfalls in lackiertem Sichtkarbon ausgeführt: die aus dem Motorsport adaptierten Splitter (umlaufende Aerodynamikbauteile) und Echtkarbon-Applikationen im Interieur.

Die spezifischen Features des Golf R 400 im Detail:

R 400 Turbomotor
200 PS pro Liter Hubraum. Angetrieben wird der Golf R 400 von einem 2,0-Liter-TSI-Motor mit den technischen Genen des WRC-Rennsportmotors. Gegenüber dem 300 PS / 221 kW starken Golf R entwickelt der Golf R 400 exakt 100 PS mehr Leistung. Damit stehen  400 PS / 295 kW (bei 7‘200/min) zur Verfügung – pro Liter Hubraum 200 PS. Diese spezifische Leistung liegt auf dem Niveau von Supersportwagen. Das maximale Drehmoment stieg um 70 auf 450 Nm (zwischen 2‘400 und 6‘000/min).

R 400 Allradantrieb und Fahrwerk
4MOTION.
Typisch für alle Golf R ist aufgrund ihrer aussergewöhnlichen Leistungsreserven seit jeher der permanente Allradantrieb 4MOTION. Das gilt natürlich auch für den in Peking gezeigten Golf R 400. Gekoppelt ist der Allradantrieb in diesem Fall an ein automatisch schaltendes 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG), das alternativ via Schalthebel oder Lenkradtasten ebenfalls manuell gesteuert werden kann.

Clever geregelt. Der unter anderem mittels einer Haldex-5-Kupplung perfektionierte 4MOTION-Allradantrieb des Golf R wird bereits aktiv, bevor Schlupf auftritt. Ein Traktionsverlust kann damit nahezu ausgeschlossen werden. Das System nutzt hier eine vom jeweiligen Fahrzustand abhängige Vorsteuerung. Bei geringer Last oder im Schub erfolgt der Vortrieb primär über die Vorderachse, die Hinterachse ist dabei entkoppelt. Diese Grundabstimmung spart Kraftstoff. Die Hinterachse des Golf R wird bei Bedarf allerdings in Sekundenbruchteilen stufenlos zugeschaltet, sobald das notwendig wird. Dies geschieht über die mittels einer elektrohydraulischen Ölpumpe betätigte Haldexkupplung.

EDS, XDS, ESC Sport. Parallel zu der als Längssperre fungierenden Haldexkupplung übernehmen die in das elektronische Stabilisierungsprogramm (ESC) integrierten elektronischen Differenzialsperren (EDS) die Funktion von Quersperren. Darüber hinaus ist der Golf R 400 ebenso an der Vorder- und Hinterachse mit dem System XDS+ ausgestattet, das bei schneller Kurvenfahrt die kurveninneren Räder anbremst und so als Quer-Sperrdifferenzial das Lenkverhalten optimiert. Nicht zuletzt besitzt der Golf R 400 analog zum Serienmodell die Funktion «ESC Sport». Aktiviert wird das System über einen zweistufigen Schalter auf der Mittelkonsole. Drückt der Fahrer die Taste einmal kurz, schaltet die Electronic Stability Control (ESC) in den Modus «ESC Sport». Bei sehr schnellen und kurvenreichen Fahrten – etwa auf der Rennstrecke – spricht das ESC in der Folge später an und ermöglicht so nochmals agilere Handlingeigenschaften. Wird die ESC-Taste länger als drei Sekunden gedrückt, wird das System indes für den professionellen Einsatz auf der Rennstrecke komplett deaktiviert.

Sportfahrwerk und neue Felgen. Das gegenüber einem Basis-Golf in der Trimmlage um 20 mm abgesenkte Sportfahrwerk des Golf R der Serie musste für den Einsatz im Golf R 400 dank seiner grossen Reserven nicht verändert werden. Vorn besitzen beide Golf R-Versionen eine McPhersonachse mit unten liegendem Dreiecksquerlenker, hinten die sogenannte modulare Performanceachse (Mehrlenkerachse). Identisch ist auch die Bereifung der Dimension 235/35 R 19. Neu entwickelt wurden indes die Leichtmetallfelgen des Golf R 400. Ihr Design orientiert sich an den 19-Zoll-Serienfelgen des Typs «Cadiz». Diese wurden allerdings stark modifiziert und mit hochglänzend schwarzen Einsätzen ausgestattet, die als Luftschaufeln die Kühlung der verstärkten Bremsanlage perfektionieren.

R 400 Exterieur
Silhouette. Das Volkswagen Design hat den Golf R 400 weitreichend neu gestaltet. Um unter anderem die aufgrund ihrer vergrösserten Einpresstiefe deutlich weiter nach aussen versetzten 19-Zoll-Felgen aufnehmen zu können, wurde die Karosserie an jeder Seite um 20 mm verbreitert. Vorn entwickelten die Designer dazu komplett neue Kotflügel, die – als moderne Interpretation des legendären Rallye Golf G60 (ab 1988) – deutlich ausgestellt sind. Analog dazu wurden die hinteren Seitenteile des Golf R 400 über den Radhäusern verbreitert. Homogener Bestandteil der neuen Kotflügel und Seitenteile sind die in Wagenfarbe lackierten Radläufe. Darüber hinaus kennzeichnet die Seitenpartie nach unten hin ein umlaufender Splitter aus Sichtkarbon – ein aus dem Motorsport abgeleitetes, sehr flaches Aerodynamikelement. Perfektion im Detail: Die Fasern des generell im Exterieurbereich lediglich mit Mattlack überzogenen Sichtkarbons sind in Fahrrichtung gestellt und unterstreichen so als pfeilförmige Elemente die Dynamik des R 400. Oberhalb des Splitters passten die Designer auch die Seitenschweller den neuen Konturen an und schufen so einen homogenen Anschluss an die neu gestalteten Radläufe.

Frontpartie. Neu gestaltet haben die Designer auch die Frontpartie des Golf R 400. Unterhalb des hochglänzend schwarzen Kühlergrills mit «R Logo» auf einem Untergrund in «Lemongelb», kennzeichnet den Golf R 400 eine ebenfalls in «Lemongelb» ausgeführte Linie; analog zum Golf R (Chrom-Linie), Golf GTI (rote Linie) und zum neuen Golf GTE (blaue Linie) schliesst sie den Grill nach unten hinten ab und findet links und rechts ihre Fortsetzung in den Scheinwerfern. Unterhalb dieser Linie folgt im Golf R 400 allerdings eine Art Schnitt, ein zusätzlicher Lufteinlass, um dem erhöhten Kühlbedarf des Wagens gerecht zu werden. Komplett neu gestaltet wurde zudem der Stossfänger: Die Lufteinlässe werden von einem Flügelelement aus Sichtkarbon umfasst, das optisch im Stossfänger zu schweben scheint. Die Linien dieses Aerodynamikelementes verlaufen horizontal bis in die Höhe der Bi-Xenon-Scheinwerfer, knicken dann v-förmig nach unten und beschreiben abschliessend die Form eines C (links) bzw. gespiegelten C (rechts). In den unteren Lufteinlässen schweben zudem in sich geschlossene, hochglänzend schwarze Flügelelemente. Zwischen dem Aerodynamikelement aus Sichtkarbon und den hochglänzend schwarzen Flügeln (sowie innerhalb dieser schwarzen Flügelelemente) gibt es ein Schutzgitter, dessen wabenförmige Struktur – wie so viele Details des Golf R 400 – an Fahrzeuge aus dem Rennsport erinnert. Da das Flügelelement etwas weiter nach vorn ragt, ergibt sich eine dreidimensionale, progressive Anmutung. Analog zur Silhouette gibt es auch vorn einen aus dem Motorsport abgeleiteten Splitter in Sichtkarbon.

Heckpartie. Die rundumlaufenden Motorsport-Splitter gehen hinten in einen Diffusor über, der analog zum vorderen Flügelelement leicht aus der Karosserie herausragt. Hier integriert: die zwei zentralen Endrohre der Abgasanlage. Hintergrund: Im Gegensatz zum Golf R mit seinen vier Endrohren (je zwei links und rechts) erinnert der Golf R 400 an den Golf R32 – das 2002 vorgestellte Urmodell der R-Serie. Im Detail sind es zwei polierte Endrohre mit einem Durchmesser von 110 mm, die in einem Abstand von 200 mm zueinander angeordnet sind und leicht nach oben ragen. Perfektion im Detail: Die Abgasendrohre besitzen ein von aussen sichtbares Innenteil, das wiederum das Wabendesign des vorderen Lufteinlasses aufnimmt. Den Heckstossfänger selbst haben die Designer ebenfalls neu gestaltet; im äusseren Bereich gibt es einen Karboneinsatz in C-Form (rechts gespiegelt). Im unteren horizontalen Bereich des C ist der Reflektor integriert; der vertikale Bereich ragt leicht aus dem Stossfänger heraus. Hier haben die Designer eine Radhausentlüftung eingearbeitet.

Dual ausgelegter Heckspoiler. Das schwarze Dach geht in den ebenfalls schwarzen Dachspoiler über. Dieser besteht aus zwei Ebenen: Von hinten betrachtet, fällt der Blick durch die zwei übereinander «fliegenden» Spoiler hindurch auf das Dach. In den Heckspoiler integrierten die Designer zudem eine LED-Bremslichtleiste.

R 400 Interieur
Schalensitze in Alcantara und Carbon-Leder.
Im Interieur wurde der Golf R 400 ebenfalls weitreichend individualisiert. Fahrer und Beifahrer nehmen auf Rennsport-Schalensitzen mit integrierten Kopfstützen und Gurtdurchführungen Platz. Die quer gesteppten Sitzmittelbahnen sind in Alcantara (Farbton «Anthrazit») ausgeführt; die Bereiche in Kopfhöhe und die Innenflächen der Seitenwangen zeigen indes exklusives «Carbonleder». Gleiches gilt für die Aussenseiten der Schalensitze. Die Ziernähte und die Biesen (Kontrastnähte auf den Seitenwangen) bilden mit dem frischen Farbton «Lemongelb» einen Kontrast. In den Rücklehnen der Vordersitze befindet sich ein in das Leder gesticktes «R» Logo. Die Einzelsitzanlage im Fond ist in den Aussenbereichen ebenfalls in «Carbonleder» ausgeführt, die Innenflächen sind auch hier mit Alcantara bezogen. Der Bereich zwischen den zwei Sitzen ist in schwarzem «Nappaleder» gearbeitet.

Carbon-Applikationen. Carbon ist auch das dominierende Material für die Applikationen in den Türen sowie in der Schalttafel auf der Beifahrerseite – im Gegensatz zum Exterieur allerdings mit einem glänzenden statt mattem Klarlack überzogen. Die Dekore der Mittelkonsole, die Einfassung des Cockpits und die Blenden um die Luftausströmer sind indes in glänzend schwarzem Klavierlack gehalten. Carbonleder veredelt die Tür-Inserts; die Türauflagen indes zieren Kontrastnähte in «Lemongelb». Im Bereich der Tür-Applikationen und der Edelstahleinstiegsleisten gibt es eine weisse Ambientebeleuchtung. Carbonleder prägt das im «R» Design gestaltete Dreispeichen-Sportlederlenkrad. Alle Lederelemente werden auch hier durch Ziernähte in der Kontrastfarbe «Lemongelb» individualisiert – Perfektion bis in das kleinste Detail.

Die zehn wichtigsten Fakten zur Weltpremiere des Golf R 400:

  1. Golf R 400 als Spiegelbild des sportlichen Potenzials der Baureihe.
  2. Die «400» in Golf R 400 steht für eine Leistung von 400 PS.
  3. Studie entwickelt 100 PS mehr als der Golf R.
  4. Spezifische Leistung von 200 PS pro Liter Hubraum und Leistungsgewicht von 3,55 PS pro Kilogramm liegen auf dem Niveau von Supersportwagen.
  5. Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 3,9 Sekunden und 280 km/h Höchstgeschwindigkeit (abgeregelt).
  6. Design des Golf R 400 wurde weitreichend individualisiert.
  7. Studie des R 400 basiert technisch auf dem neuen Golf R.
  8. Ausgestellte Kotflügel als Hommage an den legendären Rallye Golf G60 (ab 1988, Rennsport-Homologationsmodell).
  9. Permanenter Allradantrieb 4MOTION bringt aussergewöhnliche Leistung souverän auf die Strasse.
  10. Individualisiertes Interieur mit Rennsportschalensitzen in Alcantara und Carbonleder.