Mercedes-Benz GLC
2.6.20221175
Der Mercedes-Benz GLC ist ein weltweiter Verkaufsschlager. Innen wie aussen haben die Designer für die dritte Generation nun merklich Hand angelegt:
Das Mittelklasse-SUV ist um 6 Zentimeter gewachsen und hebt sich mit einem neuem Frontgrill, neuen Heckleuchten und veränderten Karosseriefalzen sowie weiteren Details vom Vorgänger deutlich ab.

Zudem ist der Allradantrieb 4Matic ab sofort Serie. Zunächst wird der GLC mit drei Verbrenner-Motoren (GLC 200, GLC 300 und GLC 220 d) angeboten. Die Vierzylinder sind ab sofort alle elektrifiziert – als milde Hybride, versehen mit einem integrierten Startergenerator (ISG). Dadurch sollen sich Verbrauch und damit die CO2-Werte verbessern und die Fahrdynamik erhöht werden. Dazu trägt auch der von 0,31 auf 0,29 verbesserte cW-Wert bei.

Ende des Jahres komplettieren dann drei Plug-in-Hybride (PHV) die Familie, ebenfalls in Kombination mit zwei Benzinern und einem Diesel (GLC 300 e, 400 e und 300 de). Eine AMG Version ist ebenfalls geplant. Und natürlich soll es später die elegantere Coupé-Variante geben.

Die PHV-Batterie des intern X 254 genannten SUV ist grösser und leistungsstärker als beim Vorgänger. Mit mehr als einer Verdopplung der rein elektrischen Reichweite auf über 100 Kilometer sollen Alltagsfahrten rein elektrisch bewältigt werden.

„Die Kapazität der zweimal 100 Zellen haben wir weiter gesteigert, indem wir vor allem einen etwas grösseren Spannungsbereich erzielen. Zur weiteren Verbesserung kommt mehr Sensorik ins Spiel und die Zellen können noch besser als bisher rekuperieren“

erläutert der Entwickler des Hybridantriebs, Matthias Klöpfer. Die Software zum Batteriemanagement schreibt der Hersteller selbst.

Ein Rundumfahrzeug für alle mobilen Lebenslagen soll der GLC sein. Müheloser rangieren kann der GLC-Pilot künftig mit der optionalen Hinterachslenkung, die den Wendekreis an der Hinterachse danke eines Lenkwinkels von bis zu 4,5 Grad um rund 90 Zentimeter auf 10,90 Meter verringert. Die Hinterachslenkung ist immer an eine Luftfederung und die Niveauregulierung gekoppelt.

Norilsk. Die Nickelindustrie hat die Grossstadt immer noch fest in der Hand. Verschmutzung und ein Flair wie aus Sowjetzeiten sind die bleibenden Eindrücke.
Wer mit seinem teuren GLC mal ins Gelände will, für den hält der Allrader als Novum eine sogenannte „transparente Motorhaube“ bereit: Eine 360-Grad Kamera zeigt auf dem Zentraldisplay an, wohin das Fahrzeug gerade Kurs nimmt. Grosse Steine, tiefe Schlaglöcher oder auch bei steilen Steigungen die Vorausschau, wie es hinterm Horizont weitergeht, können bis Tempo 8 km/h im Voraus virtuell gesehen und die Fahrt entsprechend angepasst werden. Das neue Sicherheitsfeature zeigt auch die Vorderräder mit deren Lenkstellung.

Das Infotainment MBUX sei nun noch digitaler und intelligenter, heisst es seitens des Herstellers. Vorbei zudem die Zeiten von Rundinstrumenten. Sie mussten einem hochauflösenden LCD-Bildschirm weichen. Das Zentraldisplay über der Mittelkonsole ist leicht zum Fahrer geneigt, elegant in die Mittelkonsole integriert und leicht steuerbar – entweder als Touchscreen oder mittels der bekannten Sprachsteuerung ‚Hey Mercedes‘.

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