Steffi und Niko entdecken mit Fred das Verzascatal
23.11.20211440
Wir lieben unsere Jobs, aber eine kurze Auszeit übers Weekend ist unbezahlbar. Unser VW Bus Fred gibt uns dazu die nötige Freiheit.
Hallo zusammen, wir sind Steffi und Niko. Wir haben Roadtrips schon immer geliebt und nach längeren Reisen mit gemieteten Vans durch Kanada und Neuseeland beschlossen, dass wir nicht mehr auf Unterkünfte und Restaurants angewiesen sein möchten, sondern die Freiheit lieben, die wir mit einem Van haben.
Also haben wir gesucht und Fred im Bündnerland gefunden. Den ganzen Ausbau kann man super in unserem Profil nachverfolgen. Als Architektin war für mich sofort klar, dass wir kein fertiges Produkt möchten.

Fred schenkt uns wahnsinnig viel Freiheit. Wir übernachten am liebsten an einsamen Orten und auf den Pässen, nur von der Natur umgeben. Die Möglichkeit, wild zu stehen und so nahe an der Natur zu sein, fasziniert uns immer wieder. 

Was könnt ihr im Verzascatal besonders empfehlen?

  • Sonogno als eines der schönsten, urtümlichen Dörfer im Tessin – mit vielen kleinen Steinhäusern und Trockensteinmauern. Dahinter kann man zu einem sehr schönen Wasserfall wandern.
  • Der gigantische Staudamm an der Verzasca (verfilmt für den James-Bond-Streifen Golden Eye).
  • Die alte Römerbrücke bei Lavertezzo (Geheimtipp: zum Frühstück ist man alleine).
  • Das Dorf Lavertezzo ist wunderschön und bekannt für seine spektakuläre Aussicht.
  •  Am anderen Ende (Waldseite) der Brücke hat es eine sehr süsse kleine Taverne, in der man tolle Fleisch- und Käseplatten mit Wein bekommt.

Welche sind eure Lieblingsstellplätze?

Ein grosser Parkplatz mitten im Grünen vor Sonogno, dem letzten Dorf im Verzascatal, das mit dem Auto erreichbar ist. Ausserhalb der Sommersaison ist man dort fast alleine. Der Platz verfügt sogar über eine Toilette. Aber auch die Passhöhe am Grimsel – dort hat die Geschichte von Fred begonnen und wir verbinden damit den Anfang dieses Abenteuers. Generell lassen Passstrassen unsere Herzen höher schlagen …

Was darf nie fehlen?

Wir sind sehr spartanisch unterwegs, haben aber einen Omnia, weil ich, Steffi, mega gerne backe. Das Aufstelldach war ein wichtiges Kriterium, da es uns erlaubt, im Bus zu stehen.

Was wäre euer absolutes Traumauto?

Wir fänden es toll, irgendwann einen alten VW Käfer zu fahren.

Was sind die Top3 auf eurer Bucketlist?

Die britischen Inseln sowie Russland und Griechenland stehen hoch im Kurs.

Wem folgt ihr auf Social Media?

Auf Social Media folgen wir gerne anderen Vanlifern auf ihren Abenteuern. Ganz wichtig für uns sind aber auch die Seiten, wo man sieht, welche Pässe in der Schweiz offen sind, denn wir übernachten am liebsten an einsamen Orten und auf den Pässen, nur von der Natur umgeben.

Habt ihr noch einen speziellen Tipp?

Ja, wir finden es enorm wichtig, respektvoll mit der Natur, der Umwelt, Tieren und Mitmenschen umzugehen, damit wir die Vanlife-Freiheiten behalten können. Seit Corona gibt es schon sehr viele Restriktionen, weil Leute ihren Müll rumliegen lassen oder die Natur als Toilette benutzen. Diese Art zu reisen heisst auch, acht zu geben auf Mutter Erde. 

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Wir sind sehr spartanisch unterwegs, aber einderen Omnia zum Backen ist immer dabei.
Wasserfall bei Sonogno
Sonogno, ein urtümliches Dorf mit vielen kleinen Steinhäusern und Trockensteinmauern
Die alte Römerbrücke bei Lavertezzo. Die eindrücklichen Felsformationen, die man im Winter für sich alleine hat. Und im Sommer manchmal zum Zmorge.
Der gigantische Staudamm an der Verzasca, verfilmt für den James-Bond-Streifen Golden Eye.